10.02.2018 | Kategorie: 2018 , TopNews , Wir über uns

70 Jahre – 70 Köpfe: Dr. Olaf Tabor

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband feiert 2018 sein 70jähriges Bestehen. Aus diesem Grund möchten wir über das ganze Jahr verteilt auf unserer Homepage Personen vorstellen, die sich um den Verband verdient gemacht haben. Am heutigen Samstag: Dr. Olaf Tabor, ehemaliger adh-Generalsekretär, Ehrenmitglied und aktuell Hauptgeschäftsführer beim Deutschen Alpenverein (DAV).

Was macht den adh für dich aus?

Unter den zahlreichen deutschen Sportverbänden nimmt der adh eine ganz besondere Funktion ein, weil er aus seiner Rolle als Verband an der Schnittstelle von Sport und Bildung in der Vergangenheit immer wieder seine Innovationskraft für den Sport insgesamt eingebracht hat. Beispiele dafür sind u.a. die deutschen Teams bei Universiaden, die immer wieder gezeigt haben, dass mit kleinem Geld großartige Erfahrungen kreiert werden konnten, die Förderprogramme für Frauen im Sport oder die Initiative „Partnerhochschulen des Spitzensports“ im Zuge der dualen Karriereplanung, wie sie heute in aller Munde ist. Der adh hatte den Mut, die Ausdauer und die Kompetenz diese Aktivitäten nicht nur erfolgreich zu gestalten, sondern auch unter den Sportverbänden hoffähig zu machen. Mittlerweile sind die letztgenannten Initiativen gängige Praxis bei vielen Verbänden - und die Universiade sollte es sein.

Was verbindest du mit dem adh?

Auch für mich persönlich war der adh, mit seiner mutigen Entscheidung einen gerade mal 31jährigen zum Generalsekretär zu machen, ein ausgesprochener Glücksfall. Ich hatte die Gelegenheit, mein Rüstzeug als Verbandsfunktionär in einer sehr bewegten Zeit mit zahlreichen spannenden Aufgaben und Projekten sammeln zu dürfen. Noch immer profitiere ich vom damals Gelernten und versuche den alten adh-Spirit „Alle sagen es geht nicht – und dann kommt einer und macht es einfach“ zu bewahren.

Was also würde ich dem adh für die nächsten 70 Jahre wünschen:
Lieber adh entwickle dich weiter, sei kritisch und innovativ – aber bleib trotzdem wie bist. Du wirst im deutschen Sport mehr denn je gebraucht!