Am Freitagvormittag wurde das EUSA-Symposium in den Räumlichkeiten der altehrwürdigen Universität von Zadar direkt am Ufer der Adria eröffnet.
Anschließend wurden unter dem Leitmotto „EUSA Future: Ideas and Goals“ wesentliche Entwicklungen und Prozesse des Hochschulsports auf europäischer Ebene diskutiert. Dr. Verena Burk (Uni Tübingen), Mitglied des Exekutiv Komitees des Weltverbandes FISU und Vorsitzende der Women Comission stellte die Situation sowie besonderen Probleme und Herausforderungen für Frauen im internationalen Hochschulsport dar. Zrinko Čustonja vom kroatischen Hochschulsportverband CUSF erläuterte die Ursprünge des Fair Play sowie seine Bedeutung für den modernen Sport und die Gesellschaft. Anschließend gab der Vizepräsident des CUSF, Ronald Strumberger, einen Überblick zum kroatischen Hochschulsport und Arie Rosenzweig vom israelischen Hochschulsportverband ASA erläuterte exemplarisch die innovative Organisationsformen des Sport- und Erholungszentrum am Hochschulcampus in Tel Aviv. Der Vizepräsident des norwegischen Hochschulsportverbands NSI, Karl Olav Haaland, gab eine kurze Einführung in das EU-Weißbuch des Sports sowie dessen Auswirkungen auf den Hochschulsport. Zum Ausklang der Seminarsitzung wurden dem Plenum noch die norwegischen Studentenspiele in Tromsö, die Friendship Games in Tel Aviv und die Strukturen des polnischen Hochschulsports vorgestellt.
Für den Abend hatten die kroatischen Gastgeber zu einer gemeinsamen Bootsfahrt geladen, während derer die Eindrücke des Tages und der Gedankenaustausch vertieft werden konnten.
Am nächsten Tag wurde zunächst unter der Leitung von Karolina Rohan und Maciek Samsonowicz vom polnischen Hochschulsportverband AZS die Möglichkeiten für Volunteers in der EUSA vorgestellt und weitere Möglichkeiten zur Rekrutierung und Motivierung von Volunteers für Sportveranstaltungen erörtert. Anschließend leitete Dr. Verena Burk einen Workshop zum Thema Förderung von Frauen im Hochschulsport. Nachdem die deutsche Delegation zunächst beispielhaft die Maßnahmen des adh zur Frauenförderung im Hochschulsport vorgestellt hatten, entspann sich eine Diskussion über weitere Möglichkeiten auf den verschiedenen nationalen sowie auf internationalen Ebenen. Grundsätzliche Möglichkeiten zur Vermarktung und Finanzierung von Hochschulsportveranstaltungen stellte Sanja-Pola Katavić dem Plenum zum Abschluss dar und sie ermutigte gerade die Studierenden, ihre jugendliche Kreativität in diesen Prozess aktiv einzubringen.
Nach einer interessanten Stadtführung durch die historische Hafenstadt Zadar wurde das Symposium abends im alten „Arsenal“ feierlich beendet und die deutschen Vertreter Daniela Hoyer (Uni Hamburg), Steffen Wenzel (TU Berlin) und Dirk Kilian (adh-Jugend- und Bildungsreferent) konnten am nächsten Tag viele spannende Eindrücke und Ideen mit nach Hause nehmen.
