28.10.2005 | Kategorie: Archiv , 2005 ,

2. Europäische Badminton Hochschulmeisterschaften: Finals des Team-Wettkampfes laufen

Im Finale stehen sich die Mannschaften aus Warschau und Kharkov gegenüber. Die Spiele um die Plätze drei und vier bestreiten Loughborough und München.

Nach einer dramatischen dritten Runde stehen nun die Finalisten der 2. Europäischen Hochschulmeisterschaften im Badminton im Teamwettkampf fest. Im Finale stehen sich die Teams aus Warschau (POL) und Kharkov (UKR) gegenüber. Im kleinen Finale spielen um Platz drei und vier die englische Vertretung aus Loughborough und die WG München. Warschau setzte sich in einer dramatischen Partie über den Gastgeber der Universität Mainz, die noch Hoffnung auf eine Medaille hegten, mit 4:1 durch. Auch wenn das Ergebnis deutlich zu sein scheint, so gingen doch fast alle Spiel in einen dritten Satz und allein das Damendoppel dauerte über eine Stunde. ((<ehm_bad_zuschauer.jpg;)) Aber auch nicht weniger nervenaufreibend waren die Matches für die Münchner Mannschaft, die mit 3:2 gegen Saarbrücken gewann und sich so gerade mal mit zwei gewonnenen Einzel-Spielen mehr in der Tabelle vor der Universität aus Tartu (EST) platzierte, die mit 4: 1 Genf besiegten. Loughborough (GBR) verlor zwar gegen Kharkov mit 2:3 konnte aber aufgrund der in den ersten zwei Runden gewonnenen Partien seinen dritten Platz in der Tabelle behaupten. Im Anschluss an diese spannenden Spiele fanden auch die offizielle Eröffnungszeremonie und der Einmarsch der Nationen statt. Hierbei herrschte vor allem bei der deutschen Delegation ausgelassene Stimmung. Eingerahmt wurde die Eröffnung durch eine atemberaubende Kampf- und Akrobatik-Show, vorgeführt durch Mainzer Studierende sowie verschiedene Reden, u. a. von Dr. Franz-Josef Kemper, Leiter der Abteilung Sport im Ministerium des Innern und für Sport des Landes Rheinland Pfalz. Auch der Präsidenten des Europäischen Hochschulsportverbandes, Enno Harms, war anwesend und lobte in seiner Ansprache die bis dahin gelungene und sehr gut durchgeführte Organisation der Veranstaltung. Nach dem Auszug aus der Halle waren zwar die Wettkämpfe des ersten Tages vorbei, doch der Tag noch lange nicht. Und so fanden sich schon eine Stunde später sowohl Offizielle, Trainer und Spieler zu einem von Studierenden vorbereiteten Weinfest ein, bei dem es neben einem hervorragenden Essen auch verschieden Weine des Gutes „Spor“ im Angeboten gab.