09.12.2016 | Kategorie: Wettkampf , WUC , international

Zwei deutsche Starter bei der ersten WUC Sambo

Am Freitag startet in Nikosia (Zypern) die erste Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) Sambo. Mit dabei sind zwei Athleten der Deutschen Studierenden-Nationalmannschaft, die auf der Mittelmeerinsel mit guten Leistungen glänzen möchten. Sambo ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart, die ihre Wurzeln im japanischen Judo und Ju-Jutsu sowie in den traditionellen Kampf- und Ringsportarten Europas und der ehemaligen Sowjetunion hat.

Der Deutsche Sambo Verband sieht die beiden deutschen Teilnehmer Aleksandr Bliman (Uni Bochum) und Nam-Hai Milan Vu (Uni Mainz) für die anstehenden Wettkämpfe gut gerüstet: „Aufgrund der sportfachlichen Einschätzung unseres Bundestrainers Albert Köpplin haben Aleksandr Bliman und Nam-Hai Milan Vu berechtigte Finalplatzierungschancen bei der WUC Sambo“, blickt Sportdirektor Alexander Vydrenko optimistisch dem Wettbewerb entgegen.

Mit Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene empfahlen sich die beiden Kampfsportler für die Wettkämpfe auf Zypern. Der 21-jährige Bliman ist aktuell deutscher Meister in seiner Gewichtsklasse. Teamkollege Vu konnte im vergangenen Jahr den deutschen Meistertitel in der Disziplin Combat-Sambo, welche aus gemischten Kampfkünsten besteht und mehr Spielraum im Vergleich zum Sport-Sambo zulässt, erringen. In diesem Jahr wurde der 24-Jährige deutscher Vizemeister im Sport-Sambo. International konnte Vu ebenfalls schon überzeugen: 2014 gewann er Bronze bei den Sambo World Cup among students und holte im vergangenen Jahr ebenfalls einen dritten Platz beim Sambo World Cup „Memorial Kharlampiev“ in der Disziplin Combat-Sambo.

„Die Teilnahme an der WUC Sambo wird für Bliman und Vu ein wichtiger Schritt in ihrer sportlichen Entwicklung“, unterstreicht Vydrenko den sportlichen Stellenwert des Wettbewerbs, der den Abschluss des WUC-Kalenderjahres 2016 darstellt.