29.03.2018 | Kategorie: Wettkampf , WUC , Sportschießen

WUC Sportschießen: Überzeugende Premiere

Zur Studierenden-Weltmeisterschaft Sportschießen (WUC) 2018, die von 14. bis 18. März in Kuala Lumpur/Malaysia stattfand, sind zwölf Aktive der Studierenden-Nationalmannschaft angereist. In Kuala Lumpur fanden die Athletinnen und Athleten ein großes Teilnahmefeld auf sehr hohem sportlichen Niveau vor. Für eine Überraschung sorgten Lukas Fischer und Carina Wimmer. Beide überzeugten mit starken Leistungen. Mit dem letzten Schussverpasste Fischer die Goldmedaille knapp, Wimmer zielte ebenfalls zum Schluss knapp an Bronze vorbei. Über Platz drei freute sich das Trap-Team.

Mit einem jungen Team von zwölf Sportlerinnen und Sportlern machte sich die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft auf den Weg zur WUC Sportschießen nach Kuala Lumpur, wo die Wettkämpfe in den Disziplinen Flinte, Gewehr und Pistole stattfanden. Einige der jungen Sportlerinnen und Sportler waren nach der WUC in Bydgoszcz/Polen 2016 bereits zum zweiten Mal dabei. Doch auch viele neue Gesichter komplettierten die Studierenden-Nationalmannschaft: Mit zwei Sportlerinnen im Bereich Pistole, einem Gewehr-Männerteam, bestehend aus drei Sportlern, einer Gewehrschützin, einem Trap-Männerteam sowie zwei Skeetschützen und einer Skeetschützin, bestritt das Team insgesamt 18 Einzel- und drei Mannschaftsentscheidungen.

Silber für Lukas Fischer, Bronze für Trap-Team

Das deutsche WUC-Highlight war der Gewinn der Silbermedaille von Lukas Fischer (HS RheinMain) in der Disziplin KK 3x40 der Männer. Fischer konnte eine neue persönliche Bestleistung erzielen und ging als Führender aus der Qualifikation heraus. In einem spannenden Finale kämpfte er sich Runde um Runde weiter und wurde am Ende mit dem zweiten Platz belohnt. Die Mannschaft der Trap-Männer mit den Schützen Philipp Hermes (Jade Hochschule Wilhelmshaven), Stefan Veit (HS Deggendorf) und Eugene Schwarz (Uni Mainz) erreichte den dritten Platz.

Überzeugende Leistungen im gesamten Team

Auch Carina Wimmer (TU München) konnte sich in der Disziplin Luftpistole nach einem starken Vorkampf für das Finale der besten Acht qualifizieren und lag hier lange Zeit sogar in Führung. Sie beendete sie das Finale mit nur einem Zehntel Rückstand auf dem vierten Platz. Philipp Hermes (Jade Hochschule Wilhelmshaven) und Stefan Veit (HS Deggendorf) erreichten mit Platz sieben und Platz acht ebenfalls Top Acht-Platzierungen in der Disziplin Trap Männer, in der aber nur sechs Sportler das Finale bestreiten. Philipp Hermes schied dabei erst im Shoot-Off um den Einzug ins Finale aus. Zwei weitere Top Ten--Platzierungen konnte Dietrun Laube (Uni Göttingen) für sich verbuchen. So erreichte sie, jeweils nur knapp am Finale vorbei, Platz neun mit der Luftpistole und Platz zehn mit der Sportpistole. Sie zeigte beide Male ausgezeichnete Leistungen. 

Auch alle anderen Sportlerinnen und Sportler im deutschen Team bewiesen in ihren Wettkämpfen, dass sie Potenzial für internationale Erfolge haben und konnten gute bis sehr gute Leistungen abrufen. In den drei Teamentscheidungen (KK 3x40 Männer, Luftgewehr Männer, Trap Männer) wurden ein Podestplatz,eine weitere Top Sechs-Platzierung und ein neunter Platz erreicht.

Insgesamt war die WUC für das deutsche Team sehr erfolgreich. Die deutsche Studierenden-Nationalmannschaft präsentierte sich sehr gut und zeigte überzeugende Leistungen, trotz der teilweise sehr schwierigen klimatischen Verhältnisse aufgrund der hohen Temperaturen, der sehr hohen Luftfeuchtigkeit und der regelmäßigen Wettkampfunterbrechungen aufgrund von Gewitter und Regenstürmen. Durch die Terminierung war die Vorbereitung auf diesen hohen internationalen Wettkampf vor allem in den Freiluft-Disziplinen nicht einfach und für das junge Team eine Premiere, die alle Sportlerinnen und Sportler sehr gut gemeistert haben.

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