Im gastfreundlichen Kazan in der Russischen Republik Tartastan, das sich derzeit intensiv auf die Ausrichtung der Universiade im nächsten Jahr vorbereitet, hat die Deutsche Delegation perfekte Bedingungen vorgefunden. Auf dem Bootsplatz warteten am Donnerstag nagelneue Boote auf die Teilnehmenden. Die Unterbringung erfolgte nach der Ankunft im bereits fertig gestellten Universiade Village, dass im Juli 2013 mehr als 12.000 studierende Spitzensportlerinnen und -sportler beherbergen wird.
Der Männer-Vierer ohne Steuermann mit Milan Dzambasevic (FH Erding), Jann-Edzard Junkmann (Uni Hannover), Daniel Makowski (TU Hamburg-Harburg) und Ivan Saric (HfPV Wiesbaden) qualifizierte sich als Vorlaufs-Zweiter hinter den Niederlanden für den Finallauf am Sonntag. Trainer Ralf Bockelmann (Hochschulsport Hamburg) sieht weiteres Potential in dieser Mannschaft: “Der Stachel der Holländer sitzt, die Jungs sind jetzt wach!”
Der Leichtgewicht Doppelzweier der Männer mit Matthias Arnold und Julius Peschel (beide Uni Hannover) setze sich im Vorlauf souverän gegen Malaysia, Frankreich, Russland und Norwegen durch und steht am Sonntag im Finale der ersten sechs Boote.
Ebenso souverän konnten sich Sophie Paul (TU Berlin) und Nina Wengert (Uni des Saarlandes) für das Finale qualifizieren. Sie ließen im Doppelzweier-Vorlauf die Boote aus Großbritannien, Finnland, USA, Russland und Norwegen hinter sich.
Im Frauen-Einer musste Katharina Weingart (Uni des Saarlandes) am Samstag über den Hoffnungslauf gehen, um sich für ihr Finale zu qualifizieren, was ihr bei ordentlichem Gegenwind und kühlen Schauern dann auch gelang.
Damit stehen alle vier Boote in den Finals am Sonntag, das bei Sonnenschein volle Tribünen und spannende Rennen verspricht. Der sportliche Leiter Uwe Maerz zeigt sich vor den Finals zuversichtlich: “Das Auftreten der Mannschaft hier in Tartastan ist großartig und ich rechne mir Medaillenchancen für alle Mannschaften aus.” Wir drücken allen Beteiligten die Daumen für die Finals am heutigen Sonntag.
