Basketball
Ganz knapp und mit nur drei Punkten Abstand (65:68) verloren die Münsteraner ihr Spiel gegen die Universität Haifa aus Israel. Damit werden sie zum Abschluss den elften Platz gegen die portugiesische Mannschaft aus Aveiro ausspielen. Die Frauenbasketballmannschaft gewann das Qualifikationsspiel um Platz neun gegen die estländische Mannschaft aus Talinn in 62:50. Nun freuen sich die Hessinnen auf ihr abschließendes Spiel gegen die University of Physical Education (HUN), welches mittags in der großen Basketballhalle Mario Mexia stattfinden wird.
Futsal
Das Spiel um Platz 17 – 22 verloren die Männer von der Hochschule Rhein-Waal in 0:2 gegen die Wrozlaw University of Environmental and Life Sciences (PL). Morgen spielen sie nun das Endspiel um Platz 21 gegen die griechische Mannschaft aus Athen. Mit einem Sieg gingen die Futsaler der Universität Münster aus dem Spiel um Platz 13-16. Sie schlugen das Technion Israel Institut of Technology (ISR) hauchdünn in 5:4 und werden morgen auf die Eindhoven University of Technology aus den Niederlanden treffen.
Auch die Frauen aus Münster konnten sich gegen die Universität Coimbra in 4:1 mit einer starken Leistung behaupten und werden morgen gegen Rouen um den fünften Platz kämpfen. Die Würzbürgerinnen sicherten sich durch einen Sieg gegen die Schweizerinnen aus Bern das morgige Spiel um Platz neun. Sie gingen bereits in der ersten Hälfte mit 3:1 in Führung und konnten diese in der zweiten Hälfte noch deutlich ausweiten. Mit einem 5:1 gewannen sie das Spiel für sich.
Fußball
Leider verpassten alle drei deutschen Hochschulen ihren jeweiligen Einzug ins Finale. Die Frauen-Mannschaften von den Universitäten Frankfurt und München, welche zeitgleich und direkt nebeneinander ihre jeweiligen Halbfinals austrugen unterlagen in packenden Spielen ihren Gegnerinnen aus Russland und Frankreich. Bei teilweise fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen mussten sich die Münchnerinnen in einem spannenden Halbfinale nach einem starken Auftritt den Französinnen aus Montpellier unverdient mit 0:2 geschlagen geben.
Die Spielerinnen der Goethe Universität Frankfurt waren bis zum Ende mit vielen Chancen nah an einem Sieg dran, mussten sich am Ende aber auch mit 1:2 geschlagen geben. Zum Abschluss wird es ein deutsches Spiel um Platz drei geben, da beide Hochschulen im Bronzefinale aufeinandertreffen. Somit hat eine der beiden Mannschaften Bronze sicher.
Die Würzburger Männermannschaft feierte einen 2:1 Sieg, nachdem sie zunächst in der ersten Spielhälfte mit 0:1 zurück lagen. Mit einer fantastischen zweiten Spielhälfte konnte sie gleich zwei Tore erzielen und das Spiel für sich gewinnen. Das Halbfinale der Männermannschaft der Uni Vechta verlief anfänglich sehr gut, sodass am Ende der ersten Halbzeit die Mannschaft in Führung ging. In der zweiten Hälfte zog die kroatische Mannschaft aus Split dann allerdings nach und glich aus. Kurz vor Ende des Spiels setzte sich der starke Gegner mit einem 1:2 Sieg dann deutlich ab. Morgen Nachmittag wird die Universität Vechta den dritten Platz gegen die Universität Borys Grinchenko Kyiv aus der Ukraine ausspielen.
Rugby 7’s Männer
Beide deutsche Hochschulmannschaften konnten keine Siege gegen ihre Gegner feiern. Die Mannschaft der RWTH Aachen unterlag der Gastgeberhochschule aus Coimbra in ihrem ersten Spiel des Tages in 10:24. Die süddeutsche Rugbymannschaft aus Karlsruhe konnte sich nicht gegen die französische Universität aus Rennes behaupten und verlor mit einer deutlichen 0:26 Niederlage.
Wie am Vortag trafen beide deutsche Hochschulen wieder aufeinander. Viel besser sortiert in der Verteidigung als zu Beginn des Turniers konnte das Team des KIT Karlsruhe anfangs noch gut gegen die RWTH Aachen halten. Doch missglückte Angriffsphasen seitens der Karlsruher verhinderten einen Sieg. So mussten sie sich der überlegeneren Mannschaft aus Aachen mit einem Endstand von 24:7 geschlagen geben. Als Siebt- und Achtplatzierte fahren die beiden deutschen Hochschulen nach Deutschland zurück. Nichtsdestotrotz ging die Karlsruher Mannschaft positiv aus dem Turnier, da sie den „Fair Play Award“ als fairste Rugbymannschaft der European Universities Games übereicht bekamen. Damit ist neben der Volleyballmannschaft von Karlsruhe nun eine weitere deutsche Hochschule mit diesem Preis ausgezeichnet worden.
