15.11.2016 | Kategorie: Wettkampf , Universiade , national

Universiade-Praktikantin Marianne Klopsch bereichert das adh-Wettkampfressort

Mit Marianne Klopsch nahm Anfang November eine neue Praktikantin in der adh-Geschäftsstelle in Dieburg ihre Arbeit auf. Die Studentin für Sportwissenschaften an der Uni Gießen ist Teil des Wettkampfressorts und wird schwerpunktmäßig für die Winter-Universiade 2017 in Almaty (Kasachstan) eingesetzt. Im Interview erzählt die 24-Jährige von ihren Erwartungen an das Praktikum, ihrem Bezug zum Sport im Allgemeinen und zum Hochschulsport im Speziellen.

Welchen Bezug hast Du zum (Hochschul-)Sport?

Ich komme aus einer sportverrückten Familie. Mein Vater übt Leichtathletik im Seniorenbereich aus, meine Mutter lief schon mehrere Marathons, meine Zwillingsschwester spielt Volleyball und meine ältere Schwester war sogar mehrere Jahre Leistungssportlerin und bei drei Universiaden in der Disziplin 400-Meter-Hürdenlauf dabei. Ich selbst war auch lange Zeit aktive Leichtathletin und mache jetzt viel Fitness durch mein Studium. In Gießen studiere ich im Master Sportwissenschaften, was mir sehr viel Spaß macht.

Was hat Dich motiviert, Dich beim adh zu bewerben?

Ich kenne Sportveranstaltungen fast ausschließlich von der Seite der Sportlerinnen und Sportler. Früher – als ich selbst bei Wettkämpfen aktiv war – habe ich nicht darüber nachgedacht, wie viel Organisation hinter so einem Event steckt. Genau das möchte ich jetzt aber erleben. Im Studium habe ich schon viel über Fitness, Ernährung und auch den Rehasport gelernt – der Bereich Sport bietet aber noch einiges mehr. So finde ich die Seite der Sporteventorganisation sehr spannend. Mich interessiert, welche Organisation nötig ist, damit eine Sportveranstaltung gut geplant ablaufen kann.

Was begeistert Dich bei der Winter-Universiade am meisten?

Für mich sind die Menschen der spannendste Aspekt am Sport: Aktive aus vielen verschiedenen Nationen, die vielfältige Sportarten betreiben. Ich freue mich darauf, die Athletinnen und Athleten auf ihrem Weg zur Winter-Universiade 2017 zu begleiten und beizutragen, dass sie sich vor Ort voll und ganz auf ihren Wettkampf konzentrieren können.

Wie stehst Du selbst zu Wintersportarten? Hast Du schon mal Deine Turnschuhe gegen Skischuhe getauscht?

Ja, klar! Skifahren macht mir sehr viel Spaß! Ich fahre regelmäßig mit der Familie oder Freunden in den Skiurlaub. Außerdem bin ich in einem kleinen Dörfchen im Taunus aufgewachsen und gehöre zu den Menschen, die noch echte Winter und Schlittenbahnen kennen. Wenn es richtig viel geschneit hat, konnte ich dort sogar auf einer gespurten Loipe Skilanglauf betreiben.

Zu Deinem persönlichen Werdegang: Was hast Du bisher gemacht und wie soll es nach Deinem Praktikum weitergehen?

Bisher habe ich während meines Bachelorstudiums verschiedene Trainerlizenzen erlangt und arbeite nebenbei als Fitnesstrainerin. Bezüglich der Organisation von Events habe ich mit einem großen Team von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) im Sommer an der Küste Deutschlands bei der Ausrichtung von Strandfesten geholfen und diese dann auch moderiert. Dabei geht es vor allem darum, die Kinder über die großen und kleinen Gefahren am Wasser spielerisch aufzuklären. Nach meinem Praktikum beende ich erst einmal meinen Master.

Welche Erwartungen hast Du an die kommenden Monate beim adh?

Ich möchte beim adh lernen, wie Hochschulsportevents organisiert werden. Welche Bedürfnisse der Athletinnen und Athleten müssen beachtet werden? Welche Dinge bürokratischer Art müssen berücksichtigt werden? Zu diesen Fragestellungen und weiteren Themen des Hochschulsports möchte ich während des Praktikums Erfahrung sammeln. Bereits jetzt bin ich aktiv in die tägliche Arbeit eingebunden und bis zur Winter-Universiade gibt es noch einiges zu tun.