20.06.2013 | Kategorie: 2013 , national , Wettkampf

Taekwondoin blicken auf erfolgreiche Hochschulmeisterschaft in Heidelberg zurück

Die Uni Heidelberg richtete am 15. und 16. Juni 2013 die 11. Deutsche Hochschulmeisterschaft Taekwondo mit knapp 150 Teilnehmenden aus.

Bereits zum zweiten Mal hat die Hochschulsportgruppe der Universität Heidelberg am 15. und 16. Juni 2013 die DHM Taekwondo ausgerichtet. „Nach 2008 können wir erneut auf eine erfolgreiche Hochschulmeisterschaft zurückblicken“, erläutert Holger Gerhards, Trainer der Heidelberger Hochschulsportgruppe Taekwondo und Koordinator der DHM. „Wir sind stolz, dass knapp 150 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am vergangenen Wochenende angetreten sind. Das sind Rekordzahlen für eine DHM im Taekwondo“. Für das Ausrichter-Team brachte die hohe Teilnehmendenzahl einen beträchtlichen logistischen Aufwand mit sich. Wenige Tage vor dem Wettkampfwochenende zeichnete sich ab, dass ein spontan angebotenes Grillen für Samstagabend auf große Begeisterung stieß. Knapp 100 Leute hatten sich kurzfristig angemeldet, um den ersten Wettkampftag vor den Sporthallen des ISSW mit einem Get-together ausklingen zu lassen.

Vielfältige Wettkämpfe in vollen Hallen

Für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der DHM stand ein umfangreiches Programm an. Am ersten der beiden Wettkampftage fanden die traditionellen Formenläufe, auch Poomsae genannt, statt. In zehn verschiedenen Kategorien wurden bei Frauen, Herren und auch im Paarlauf die neuen Deutschen Hochschulmeister ermittelt. Dazu kamen die Darbietungen in der Free-Style Kategorie, die im Damen-Einzel sowie im Paarlauf ausgetragen wurden. Erfolgreichste Hochschule wurde in der Poomsae-Hochschulwertung die Uni Mainz. Sie konnte insgesamt fünf erste, einen zweiten und fünf dritte Plätze für sich verbuchen. Auf den Plätzen folgten die Ausrichter der Uni Heidelberg, vor der Uni Erlangen. Für die Formenläufer war Konzentration, Kraft und Kontrolle auf den blau-roten Matten entscheidend. Entsprechend war auch die Stimmung in der Halle und auf den Tribünen während der Darbietungen: Mucksmäuschenstill, sodass man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Das Kontrastprogramm dazu waren die Vollkontaktwettkämpfe am zweiten Wettkampftag, die in den verschiedenen Leistungs- und Gewichtsklassen ausgetragen wurden. Außer in den Pausen verließen Wettkämpfende und Zuschauende die Halle kaum, schließlich mussten die Athletinnen und Athleten gebührend angefeuert und unterstützt werden. Wie bei den Vollkontaktwettkämpfen üblich, ließ sich das ein oder andere blaue Auge nicht vermeiden. Dennoch steht neben allem Ehrgeiz und Wettkampfgeist bei einer DHM auch die Gemeinschaft im Vordergrund. Das erfolgreichste Team der Hochschulwertung stellte hier die WG Darmstadt, die drei Mal ganz nach oben auf das Siegertreppchen klettern konnte. Zweite wurde die WG Konstanz vor dem Ausrichter aus Heidelberg.
Insgesamt können sowohl die Sportler als auch die Organisatoren auf eine erfolgreiche DHM zurückblicken. „Wir freuen uns, dass wir fast nur gutes Feedback von den Teilnehmenden bekommen haben“, so Daniela Oestreich vom Organisationsteam der Hochschulgruppe Heidelberg.

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