Vor Jahren wurde der Kampf um die Schachkrone aus Mangel an Beteiligung aus dem adh-Wettkampfprogramm gestrichen. Am 21. Dezember 2009 verabredeten der adh und der Deutsche Schachbund (DSB) im Jahre 2010 einen Neuanfang für den Schachsport im adh.
Die letzte Veranstaltung, in der der Titel Deutscher Hochschulmeister Schach Einzel vergeben wurde, waren die Deutsch-Polnischen Hochschulmeisterschaften des Deutschen Schachbundes (DSB) im September 2008 an der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder).
Die gute Teilnahme an der Mannschaftsmeisterschaft für Studierende des Bayrischen Schachbundes an der Universität Augsburg im Dezember 2009 war ein weiterer Anlass, für das Jahr 2010 die Planung wieder aufzunehmen. Unter gemeinsamer Leitung des adh und des DSB werden dieses Jahr eine Einzelmeisterschaft und eine Mannschaftsmeisterschaft ausgetragen. Die beiden Sportverbände verabredeten, die Turniere als adh-Open (Deutsche Hochschulmeisterschaft des DSB und Sächsische Hochschulmeisterschaft) auszuschreiben.
In wenigen Tagen ist es soweit: Die Einzelmeisterschaft findet im Zeitraum vom 14. bis 16. Mai 2010 an der TU Dresden statt. Die Meisterschaft kommt nur zustande, weil der Sächsische Landesverband, aber insbesondere die Landeskonferenz Hochschulsport Sachsen mit dem Disziplinchef Herrn Eberhardt Engelhardt an der Spitze, die Organisation zur Ausrichtung eines solchen Turniers übernommen hat.
Am 13. Mai 2010 erfolgt ab 16.00 Uhr die Registrierung der Spieler, bevor am nächsten Tag um 09.00 Uhr die ersten Bauern der Studierenden vermutlich auf e4, d4 oder c4 vorrücken werden. Das Turnier über fünf Runden findet im Sportzentrum der TU Dresden (Zellescher Weg 17) statt. Es beteiligen sich 24 Studierende von zehn Hochschulen mit Wertungszahlen (DWZ) bis zu 2363, darunter zwei Frauen (TU Braunschweig und Universität Leipzig). Die Meisterschaft endet am Sonntag um 14.30 Uhr mit der Siegerehrung in den einzelnen Turnieren. Unter anderem ist die adh-Open Schach auch eine Qualifikationsveranstaltung für die Studierenden-Weltmeisterschaft in der Schweiz.
