29.05.2013 | Kategorie: 2013 , national , Wettkampf

Spannendes Finale beim DHP Basketball

Knapp mussten sich die Gastgeber der HS RheinMain gegen das Team der BTU Cottbus beim DHP Basketball geschlagen geben. Die Brandenburger konnten damit ihren Titel verteidigen.

Elf studentische Teams kämpften am 25. und 26. Mai 2013 um den Deutschen Hochschulpokal Basketball. Ausgerichtet von der Hochschule RheinMain in Wiesbaden lockte das Turnier des adh Sportler von Hochschulen aus ganz Deutschland ins Rhein-Main-Gebiet. Siegreich ging am Finalsonntag die BTU Cottbus vom Platz, dicht gefolgt von den Gastgebern und der FH Rosenheim.

Klaus Lindemann, Hochschulsportbeauftragter der Hochschule RheinMain und seine studentischen Helfer hatten im Vorfeld jede Menge Organisatorisches zu stemmen: für 16 Vorrundenspiele, sechs Spiele in der Zwischenrunde, das Spiel um Platz drei sowie das Finale mussten Hallenpläne ausgearbeitet werden. In Zusammenarbeit mit der Stadt Wiesbaden wurden dafür und auch für die Übernachtung der Teilnehmenden die Sporthallen von Schulen in unmittelbarer Nachbarschaft der Hochschule genutzt. Für alle Sportler, Helfer und Gäste musste die Verpflegung sichergestellt werden und für den Samstagabend wurde ein Grillfest mit Übertragung des Champions League-Finales auf Großbildleinwand auf die Beine gestellt. Nach anstrengenden Wochen der Vorbereitung freuten die  Organisatoren sich daher besonders über das Fazit eines Turnierteilnehmers aus dem Süden der Republik, der lobte: „Besser kann man eine solche Veranstaltung nicht organisieren.“

24 Spiele mit je vier mal sechs Minuten Spielzeit gab es für die Zuschauer an den beiden Spieltagen zu verfolgen. Eines der spannendsten war davon sicherlich das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen der Hochschule RheinMain und der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung (HfPV) – ein wahres Derby. Knapp wurde es im Finale zwischen dem Ausrichter und dem Pokalsieger des letzten Jahres: in der Halbzeit stand es 19:18 für die BTU Cottbus, noch bis zum letzten Viertel waren die Kräfte recht gleichmäßig verteilt. Letztendlich musste das Team der Hochschule RheinMain sich jedoch – wie bereits im letzten Jahr – den Basketballern aus Cottbus mit 41:34 geschlagen geben. Für den Hochschulsportbeauftragten Lindemann ist der Titel des Vizemeisters ein mehr als respektables Ergebnis: „Natürlich hätten wir den Sieg gern nach Hause geholt, aber man darf nicht vergessen, dass es sich bei den Cottbussern um ein eingespieltes Regionalligateam handelt.“ Während die Brandenburger alle gemeinsam in einem Verein spielen, rekrutierte die Hochschule RheinMain ihre Spieler aus dem BC Wiesbaden, dem ASC Theresianum Mainz, dem TV Langen und den Limburger EVL Baskets. „Unsere Spieler konnten sich erst in der Turniervorbereitung aneinander gewöhnen und aufeinander abstimmen. Das ist großartig gelungen“, lobt Lindemann. Trainiert wurden die Studierenden der Hochschule RheinMain, die aus vier von fünf Fachbereichen kommen, von Dominik Duclervil.

Showhighlight war in der Finalpause eine Vorführung von Tatjana Gerlach. Die Athletin begeisterte das Publikum mit ihrem Monowheel. Im Juli fährt die vierfache Weltmeisterin im Rhönradturnen zur WM nach Chicago. Die Siegerehrung der Basketballer übernahmen der Präsident der Hochschule RheinMain, Prof. Dr. Detlev Reymann und der Wiesbadener Sportstadtrat Wolfgang Gores. Den dritten Platz belegte die FH Rosenheim, die sich im kleinen Finale gegen die HfPV Wiesbaden durchsetzen konnte.  

Die Ergebnisübersicht gibt es <media>hier</media>