Die adh-Premiere in den neuen Seminarräumlichkeiten der TU Berlin in der Dovestraße geriet unter der Moderation von Maik Vahldieck (Leiter des Zentrums für Hochschulsport, Uni/HS Osnabrück) und Alexander Reuter (Fitness- und Gesundheitszentrum der Uni Göttingen) zu einer rundum gelungenen Veranstaltung.
Erster Seminartag
Nach eine kurzen Einführungs- und Vorstellungsrunde beschäftigten sich die Mitarbeitenden aus den verschiedenen Hochschulsporteinrichtung zunächst mit den Fragen was Qualität im Hochschulsport bedeutet, was dafür sowohl strukturell als auch strategisch gebraucht wird, wer daran beteiligt ist und wo die hochschulsportspezifischen Herausforderungen liegen.
Im Zuge der Vorstellung des EFQM-Modells, eines Qualitätsmanagement-Systems, wurden anschließend die Ergebnisse der vorangegangenen Gruppenarbeit einsortiert und diskutiert. Dabei entstand eine Reihe an Fragen, die auch bei gemeinsamen Abendessen noch für viel Gesprächsstoff sorgten.
Zum Abschluss des ersten Seminartages gab die Leiterin der ZEH (Zentraleinrichtung Hochschulsport) der TU Berlin, Doris Schmidt, mit ihrer Beschreibung des extern begleiteten Organisations- und Teamentwicklungsprozesses in ihrer Einrichtung ein sehr anschauliches Beispiel aus der Praxis. Beeindruckt zeigten sich die Seminarteilnehmenden insbesondere von der strukturierten Vorgehensweise und dem großen Engagement mit dem das Ziel einer Qualitätsverbesserung verfolgt wurde.
Zweiter Seminartag
Mit einem weiteren Praxisbeispiel startete auch der inhaltliche Teil des zweiten Tages. Nachdem es Maik Vahldieck mit einem seiner beliebten Energizern, diesmal in Form eins kleinen Sitzfußballkontests, gelungen war die Teilnehmenden zu aktivieren, stellte Max Sprenger vom UniSport der TU Kaiserslautern gleich zwei verschiedene Kundenzufriedenheitsanalysen, die am Standort Kaiserslautern durchgeführt wurden, vor. Die Seminarteilnehmenden lobten anschließend insbesondere die große Praxisnähe der Präsentation, wodurch ihnen die erhofften Ideen und Instrumente für den eigenen Standort geliefert wurden.
Im Anschluss ging es dann nochmal in die praktische Arbeit, bei der die Anwesenden mittels eines für den Hochschulsport angepassten Fragebogens den aktuellen Sachstand hinsichtlich der Implementierung von Qualitätsmanagement am eigenen Standort ermitteln konnten. In der anschließenden Diskussionsrunde zeigten sich die Teilenehmenden hoch erfreut und dankbar über den Fragenbogen, mit dessen Hilfe eine detaillierte Bestandsaufnahmen möglich ist, auf deren Basis sich zu Hause hervorragend weiter arbeiten lässt und die als Argumentationsgrundlage für die Initiierung weiterer Qualitätsmanagement-Maßnahmen genutzt werden kann.
In der abschließenden Reflexionsrunde bedankten sich die Seminarteilnehmenden insbesondere bei dem Moderationsteam. Ihm war es in hervorragender Weise gelungen, mit einer ausgewogenen Mischung aus Input- und aktiven Gruppenarbeitsphasen, das Thema Qualitätsmanagement im Hochschulsport so aufzubereiten, dass bei aller Unterschiedlichkeit der Hochschulsporteinrichtungen jeder mit dem Gefühl nach Hause ging für sich und die eigene Einrichtung etwas mitgenommen zu haben.
Das Bildungsressort freut sich über die positive Rückmeldung und wird der abschließenden Bitte nach weiteren Seminarangebote zu diesem Thema sowie nach weiteren Veranstaltungen diesen Formats gerne nachkommen. Nicht nur wegen der neuen Seminarräumlichkeiten und den hervorragenden Rahmenbedingung in Berlin sondern insbesondere auch wegen der tollen Organisationsarbeit des Teams vor Ort kann sich die TU schon auf weitere Anfragen zur Ausrichtung von adh-Veranstaltungen vorbereiten.
