„Für die meisten ist es zu Recht bereits eine große Herausforderung, erfolgreich zu studieren. Ich bin deshalb sehr beeindruckt, wenn einige parallel zum Studium Spitzensport betreiben. Dies umso mehr, wenn Sie so gut sind, dass sie an einer Olympiade teilnehmen. Ich ziehe den Hut vor diesen jungen Menschen und bedanke mich bei den kooperierenden Berliner Hochschulen und Eliteschulen des Sports dafür, dass sie den Spitzensportlerinnen und -sportlern mit großem Aufwand die Duale Karriere von Spitzensport und Schule beziehungsweise Studium ermöglichen.“
Damit besteht in Berlin ein geschlossenes System für den Leistungssport. Es beginnt an den Eliteschulen des Sports und setzt sich erfolgreich an den Universitäten und Hochschulen fort.
Das Berliner Verbundsystem zwischen dem Olympiastützpunkt (OSP), den acht Hochschulen und den drei Eliteschulen hat sich bei der Förderung des Leistungssports bewährt. Damit gehört es zu den erfolgreichsten in Deutschland. Seit letztem Jahr führt dieser Verbund das vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) verliehene Prädikat „Hochschule des Spitzensports“. Der Verbund bemüht sich mit den Laufbahnberatern des OSP um ein abgestimmtes Bildungsmanagement mit spitzensportkompatiblen Prüfungsterminen sowie insgesamt hoher Flexibilität im Verlauf der akademischen Ausbildung. Im Ergebnis kann das Verbundssystem seit Jahren auf beeindruckende Prüfungsleistungen und sehr geringe Abbruch- oder Fachwechselquoten verweisen.
