Die Qualifikationsrouten verlangten den Athletinnen und Athleten eine gehörige Portion an Klettertechnik und Muskelkraft ab. 15 Routen standen zur Auswahl, der Modus sechs aus acht Versuchen sicherte einige Klettermeter. Wer am Ende der Quali den Laufzettel mit den höchsten Wertungen durch die Routenposten vorweisen konnte, schaffte den Einzug ins Finale. Die Finalroute der Frauen besiegte Louisa Brumma von der TU München mit 28/28 vor der Lokalmatadorin Simone Metzdorf (Uni Erfurt, 17+/28). Platz drei ging ebenfalls an die Uni Erfurt – Anja Meißner holte in der Quali 1154 Punkte. Bei den Männern stieg keiner der Finalisten bis ins Top, die Crux lag für die Kletterer bei den Griffen 14 und 15. Noah Gräf (Uni Frankfurt) sicherte sich mit 17/23 den ersten Platz vor Jakob von Rhoden (HTWK Leipzig, 14+/23). Auf dem dritten Platz folgte Jörg Helfrich von der Uni Konstanz mit 1482 Quali-Punkten.
Durchweg positives Feedback ging an die Ausrichter der TU Ilmenau, die mit einem Dutzend Helferinnen und Helfernden Ablauf unterstützten. Mit einer gelungenen Fotoaktion lieferten die kletternden Paparazzi der TU den Aktiven mit frisch gedruckten Bildern gleich Souvenirs mit auf den Heimweg. Dem Nordwandteam und den Routenbauern aus Erfurt gebührt Dank für kreative Kletterrouten und die entspannte Atmosphäre in der Halle. Hier wurden unter den Aktiven neben dem Wettkampf auch neue überregionale Kontakte geknüpft. Ein Wiedersehen im nächsten Jahr ist in Planung – erste Gespräche für eine Neuauflage wurden schon mit verschiedenen Hochschulstandorten geführt.
Die Ergebnisse der adh-Trophy Sportklettern, die im Rahmen des adh-Wettkampfprogramms vom Gesundheitspartner Die Techniker unterstützt wurde, finden Sie <media 17673>hier</media>.
