13.04.2026 | Kategorie: Wettkampf , EUG , international

Praktikant Jules Giron kümmert sich um die Vorbereitung der EUSA Games 2026

Mit Beginn des Aprils durfte die adh-Geschäftsstelle mit Jules Giron einen neuen Praktikanten im Team begrüßen. Der 21-jährige Student der Deutschen Sporthochschule Köln wird im Bereich Wettkampf vor allem mit Aufgaben rund um die Vorbereitung der European Universities Games 2026 in Salerno (Italien) betraut sein. Im Interview erzählt er, wie er seinen Weg in den Hochschulsport und zum adh gefunden hat.

Wie bist du auf den adh aufmerksam geworden und was hat dich zur Bewerbung motiviert?

Durch meinen Vater bin ich schon sehr früh auf den adh aufmerksam geworden und habe frühzeitig Berührungspunkte mit dem Verband gesammelt. An Wochenenden bin ich beispielsweise häufig zu Deutschen Hochschulmeisterschaften mitgekommen oder habe meinem Vater bei seiner Arbeit für den adh über die Schulter geschaut. Auf das Praktikum selbst bin ich dann über eine Anzeige auf dem Instagram-Account des adh gestoßen – es war eine Mischung aus Faszination für Sport und Neugier, die mich zu einer Bewerbung motivierte.

Welche Rolle spielt der (Hochschul-)Sport in deinem Alltag?

In meinem Alltag als Student spielt Sport eine große Rolle. Besonders die Sportangebote meiner Hochschule nehme ich zusammen mit Kumpels von der Uni immer gerne wahr. Um neue Sportarten auszuprobieren, bietet der Hochschulsport eine tolle Möglichkeit.

Worauf freust du dich in deinem Praktikum am meisten?

Ich freue mich am meisten, im Sommer vor Ort bei den Games in Salerno dabei sein zu dürfen und aus nächster Nähe mitzuerleben, was hinter den Kulissen einer solchen Sportveranstaltung passiert.

Die EUG finden diesen Juli in Italien statt, was fasziniert und reizt dich an der Multisportveranstaltung?

Ich finde, dass Sport, vor allem in Form solcher Großveranstaltungen, immer eine einzigartige Atmosphäre kreiert: Ein harmonisches Miteinander mit unglaublich viel kulturellem Austausch, verbunden mit spannenden, sportlichen Wettkämpfen.

Welche Erfahrung, vielleicht sogar in der Verbandsarbeit, bringst du bereits mit?

Ich durfte als Volunteer bei den Olympischen und Paralympischen Spielen vor zwei Jahren in Paris sowie bei den Special Olympics in Berlin vor drei Jahren schon erste Erfahrungen aus der Perspektive des Helfers bei Sportgroßveranstaltungen machen. Jetzt freue ich mich, meinen Horizont auch im Bereich der Verbandsarbeit auf nationaler und internationaler Ebene zu erweitern.

Was sind deine konkreten Aufgaben im Praktikum?

Aktuell kümmere ich mich um die Meldungen und den General Entry der Sportlerinnen und Sportler für die EUC Combat Sports, die dieses Jahr nicht gebündelt bei den Games, sondern separat in Tirana stattfinden werden. Ansonsten begleite ich die Universitäten bei den noch kommenden Schritten für die Anmeldung zu den EUSA Games und unterstütze natürlich, wo ich kann. In Italien wird es dann mehr um die Koordination der deutschen Delegationen und die Kommunikation mit der EUSA gehen, um einen möglichst reibungslosen Ablauf der Games zu gewährleisten.

Was studierst du und wohin soll dich dein Weg nach dem Praktikum und Studium einmal führen?

Ich studiere Sport und Leistung im Bachelor an der Deutschen Sporthochschule Köln. Da ich noch ziemlich am Anfang meines Studiums stehe, habe ich noch keine ganz klare Vorstellung davon, was ich später beruflich machen will. In den Basis-Vorlesungen, die wir bisher in den ersten zwei Semestern hatten, war ich sehr schnell von unterschiedlichsten Themen fasziniert - sei es Sportpolitik oder Sportrecht. Meine aktuelle Tendenz jedoch mehr in Richtung der Leistungssportforschung.