Schwimmerin Verena Schott war eine der drei Teilnehmenden der HU Berlin bei den Paralympischen Spielen in London. Sie startete sowohl über 200 Meter Lagen (SM6), als auch über 50 Meter Freistil (S7), 100 Meter Brust (SB5) und 400 Meter Freistil (S7). In allen vier Disziplinen erreichte sie das Finale der besten Acht. Über 200 Meter Lagen (SM6) gewann sie sensationell die Silbermedaille.
Nach der letzten Wende lag sie nur auf Platz fünf. Doch sie gab nicht auf und sprintete mit einem unnachahmlichen Schlussspurt noch aufs Podium. Die 23-Jährige Spitzensportlerin demonstrierte damit einmal mehr, wohin Siegeswillen und Ehrgeiz einen Menschen auch nach Rückschlägen führen können.
Mit dreizehn Jahren hatte sie einen Verkehrsunfall. Ein Autofahrer übersah sie auf dem Fahrrad. Seit dem ist Verena Schott inkomplett querschnittsgelähmt. Doch sie ließ sich nie unterkriegen und ging ihrer Leidenschaft Schwimmen weiter nach. Zu den sportlichen Erfolgen gesellte sich im Juni 2011 auch noch das Mutterglück. "Ganz nebenbei" studiert sie aber auch noch Biologie an der HU Berlin und ist damit ein strahlendes Beispiel für den erfolgreichen Ablauf einer Dualen Karriere.
Eine Zusammenfassung des Finals und ein kurzes Interview mit Verena bietet ein Beitrag der ARD.
