Gestartet wird einzeln mit zeitlichen Abständen, sodass nach einem Fehler bereits die hinter einem startende Konkurrenz die direkte Verfolgung aufnehmen kann.
Die diesjährige Studierenden-Weltmeisterschaft fand in Tartu, der Orientierungslaufhauptstadt Estlands, statt. Neben den baltischen Staaten liefen die Aktiven aus Skandinavien, der Schweiz und Tschechien bei der WUC um die Medaillen. Für Deutschland gingen fünf Herren und vier Damen an den Start. Äußerst anspruchsvolle Streckenprofile mit teilweise enorm dichter Vegetation verlangten den Aktiven alles ab. Mit den Bedingungen kam besonders Bodil Holmstrom aus Finnland zurecht, sie konnte sich drei Titel sichern. Bei den Herren war es der WM-Zweite Michael Smola aus Tschechien, der sich die meisten Medaillen holen konnte. Im deutschen Team überzeugte Elisa Dresen (Uni Leipzig), die über die Mitteldistanz einen hervorragenden fünften Platz erzielte. Bei den Herren liefen Patrick Hofmeister (Uni Paderborn) und Franz Doetsch (TU Braunschweig) solide Rennen und konnten zufrieden auf ihre Platzierungen blicken. Die letzten Kräfte wurden in den Staffelwettbewerben mobilisiert und nach spannenden Rennverläufen konnten sich sowohl die Damen mit Platz zehn, als auch die Herren mit Platz zwölf über ihre Resultate freuen.
Neben den organisatorisch und sportlich sehr guten Wettkämpfen fiel das herzliche Miteinander der Aktiven besonders auf. Die sehr gute Chemie im deutschen Team sorgte bei allen Teilnehmenden für eine Woche, an die man sich gerne zurückerinnert.
