Bei den kleinen Hochschulsporteinrichtungen handelt es sich um adh-Mitgliedshochschulen, mit weniger als 15.000 Studierenden. Trotz oftmals herausfordernder Ressourcenlagen bringen die Verantwortlichen und Mitarbeitenden an diesen Standorten großes Engagement und viel Herzblut in die (Weiter-)Entwicklung ihrer Einrichtungen ein. Der gegenseitige Austausch und die Unterstützung untereinander leisten dabei einen wichtigen Beitrag, um den bestehenden Herausforderungen zu begegnen.
Der aktuell laufende adh-Strategieprozess stellt eine große Chance für den Verband dar. Rückmeldungen und Bedarfe aus den kleinen Hochschulsporteinrichtungen sollen mit Blick auf die künftige strategische Ausrichtung ausdrücklich berücksichtigt werden. Vor diesem Hintergrund war es folgerichtig, das Austauschformat mit den kleinen Hochschulsporteinrichtungen nach einer längeren Pause wieder aufleben zu lassen.
Nach einer kurzen Begrüßung durch die adh-Jugend- und Bildungsreferentin Katharina Neumann startete das Treffen mit der Vorstellung der wichtigsten Termine des Jahres. Anschließend wurde der Stand des adh-Strategieprozesses skizziert, der im Mittelpunkt der adh-Perspektivtagung stehen wird, die am 20. und 21. Mai 2026 in Gießen stattfindet.
Im darauffolgenden Realitäts-Check-In hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, Angaben zur Anzahl der hauptamtlichen Stellen an ihren Standorten zu machen und ihre aktuelle Situation zu schildern. Darauf aufbauend arbeiteten sie in Kleingruppen an verschiedenen Fragestellungen: Neben den täglich anfallenden Aufgaben und Belastungen standen sowohl hilfreiche adh-Formate als auch strategische Kernbotschaften für die Umsetzung der neuen Verbandsstrategie im Fokus. Die Ergebnisse wurden anschließend im Plenum vorgestellt und ermöglichten einen umfassenden Einblick in die Bedarfe kleiner Hochschulsporteinrichtungen. Vor allem die Förderung der Vernetzung untereinander, beispielsweise durch niedrigschwellige Austauschformate, sowie die Unterstützung bei der Lobbyarbeit auf lokaler Ebene werden als besonders hilfreich erachtet.
adh-Generalsekretär Benjamin Schenk resümierte: „Das Netzwerktreffen hat deutlich gemacht, wie vielfältig und zugleich spezifisch die Herausforderungen kleiner Hochschulsporteinrichtungen sind. Gerade diese Perspektiven sind für uns im laufenden Strategieprozess von großer Bedeutung. Unser Anspruch ist es, die zukünftige Ausrichtung und Wirkung des adh so zu gestalten, dass sie den unterschiedlichen Rahmenbedingungen an den Hochschulen gerecht wird. Die Bedürfnisse kleiner Standorte werden dabei ausdrücklich berücksichtigt und fließen als wichtige Impulse in die strategischen Entscheidungen des Verbandes ein.“
