25.10.2016 | Kategorie: Wettkampf , WUC , Ringen

Medaillenhoffnungen bei WUC Ringen

Ein hochklassiges Turnier, viele Spitzenathletinnen und Spitzenathleten sowie eine große Herausforderung für die insgesamt neun deutschen Aktiven. Dies sind die Erwartungen bei der heute im türkischen Çorum beginnenden Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) Ringen. Die Sportart ist in der Türkei sehr populär, sodass volle Hallen für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen werden.

Die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft reist mit Medaillenhoffnungen in die anatolische Schwarzmeer-Region. „Wir haben sehr gute Aktive dabei, da die Nominierungskriterien noch einmal verschärft wurden. Nachdem wir bei der vergangenen WUC eine Podiumsplatzierung verpasst haben, rechne ich diesmal mit mindestens zwei Medaillen für die deutschen Ringerinnen und Ringer“, sieht Sportartverantwortlicher Björn Holk gute Chancen für seine Schützlinge. Nicht nur dank der aktuellen Deutschen Meisterin Sandra Paruszewski (HS Offenburg) und Felix Radinger (TU Darmstadt), der bei der vergangenen WUC Bronze um wenige Sekunden verpasste, sieht Holk das deutsche Team gut aufgestellt: „Ich traue allen unseren Sportlerinnen und Sportlern ein Ergebnis unter den ersten fünf Plätzen zu.“

Radinger geht ebenfalls erwartungsvoll in den Wettbewerb: „Ich möchte dieses Jahr endlich eine Medaille erringen, vor allem weil es meine letzte WUC sein wird.“ Damit dies gelingt, hat sich der 28-Jährige entsprechend vorbereitet: „Ab Anfang Oktober begann die Gewichtsreduktion, die Trainingseinheiten wurden kürzer und intensiver. Die Prüfungen für dieses Semester sind bereits geschrieben und für die WUC alles organisiert - jetzt beginnt die Vorfreude auf den Wettkampf!“

Radinger, der in der Disziplin Griechisch-Römisch unter 98 Kilo antritt, freut sich besonders auf die Atmosphäre und den besonderen Mannschaftsgeist: „Das Teamgefühl kommt dadurch zustande, dass die meisten Sportlerinnen und Sportler aus der zweiten oder dritten Reihe kommen und selten die Möglichkeit haben, an einer Weltmeisterschaft teilzunehmen.“ Bei der Konkurrenz sieht der Ringer einige Nationen in der Favoritenrolle: „Auf jeden Fall wird sich die Türkei als Gastgeber sehr stark präsentieren. Im eigenen Land sind die türkischen Aktiven immer sehr schwer zu schlagen und auch die anderen osteuropäischen Länder sprechen erwartungsgemäß ein gehöriges Wörtchen im Titelkampf mit.“

Sportartverantwortlicher Holk erwartet ebenso ein starkes Teilnahmefeld: „International hat die WUC ein sehr hohes Ansehen. Es werden garantiert viele Medaillengewinnerinnen und Medaillengewinner von Europa- und Weltmeisterschaften sowie den Olympischen Spielen anwesend sein.“

Die Wettbewerbe bei den Männern sind unterteilt in die Disziplinen Freistil und Griechisch-Römisch. Bei beiden Kampfarten sowie beim Freistil der Frauen gibt es acht verschiedene Gewichtsklassen. Insgesamt neun deutsche Aktive werden sich mit der internationalen Konkurrenz messen.