An der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM), die von der Heinrich-Heine-Universität in Kooperation mit dem Düsseldorfer HC auf der DHC-Anlage am Seestern ausgetragen wurde, nahmen sechs weibliche und neun männliche Hochschulmannschaften teil. Gespielt wurde auf dem Kleinfeld (5+1).
Auf weiblicher Seite war es eine klare Sache für die WG Mainz, die bis auf die vereinslose Farah Schlink ausschließlich aus Bundesligaspielerinnen des Rüsselsheimer RK bestand. Die international erfahrenen Spielerinnen Eva Frank, Helena Faust, Lotta Hof, Viktoria Krüger und Hannah Pehle hatten bei ihren fünf Vorrundenspielen im Modus „Jeder gegen Jeden“ keinen Widersacher, der ihnen gefährlich werden konnte. Lediglich die Gastgeberinnen aus Düsseldorf setzten die Mainzerinnen unter Druck. In einem hochklassigen Spiel setzten sich die Favoritinnen denkbar knapp mit 5:4 durch. Den zweiten Finalplatz sicherte sich die Mannschaft der Uni Bayreuth. Im entschiedenden Gruppenspiel um den zweiten Platz schlugen die Franken die Düsseldorferinnen mit 3:1. Im Finale siegte die WG Mainz deutlich mit 7:1. Auf dem dritten Platz landete die Uni Düsseldorf, die weiteren Ränge belegten die WG Marburg, WG Karlsruhe und die WG Münster.
Ausgeglichener war das Feld in der männlichen Konkurrenz. In zwei Vorrundengruppen wurden die Halbfinalisten ermittelt. In Gruppe I wurde Gastgeber Düsseldorf ungeschlagener Gruppensieger , den zweiten Platz sicherte sich die WG Dortmund. Die späteren Turniersieger der WG Aachen starteten in Gruppe II mit einer 3:5-Niederlage gegen die Uni Duisburg-Essen und mussten in der Folge hart um ihre Halbfinalteilnahme kämpfen. Nur knapp vor der WG Münster sicherte sich Aachen den zweiten Gruppenplatz hinter dem souveränen Sieger Duisburg-Essen. In der Vorschlussrunde sorgte Aachen dann mit seinem 3:2-Sieg gegen die gastgebenden Düsseldorfer für eine Überraschung. Duisburg-Essen schlug anschließend Dortmund mit 3:1, sodass es im Finale zum Aufeinandertreffen der beiden Teams aus der Gruppe II kam. Anders als im ersten Duell ging diesmal die hauptsächlich aus Spielern des West-Oberligisten Aachener HTC bestehende WG Aachen mit 2:0 als Sieger hervor. Das Spiel um Platz Drei fiel aus, da die WG Dortmund wegen zwei leicht verletzten Sportler freiwillig auf das Spiel verzichtete. So belegte Düsseldorf den dritten Platz, auf den weiteren Rängen folgten Dortmund, Münster, Saarbrücken, Darmstadt, Karlsruhe und Aachen II.
„Mit über 25 teilnehmenden Hochschulen an den letzten drei Meisterschaften ist der Hockeysport an den Hochschulen wieder auf einem guten Weg", zog Hockey-Diszplinchef Dr. Hans-Werner Schrader Bilanz.
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