Bei den Herren ging auch die letzte Entscheidung an die Schweizer. Der Geländetyp war vom Vortag schon bekannt, jedoch in diesem Teil stärker von tieferen Tälern durchzogen. Aufgrund von Fehlern kam es zu einem spannenden und bis zum Ende offenen Rennverlauf. Als Startläufer ging für Deutschland Christoph Brandt auf die Strecke, der ein solides Rennen zeigte, jedoch stark mit der Hitze zu kämpfen hatte. Bjarne Friedrichs (Uni Götingen) kam nach einem anfänglichen Fehler gut ins Rennen und zeigte danach eine starke Leistung. Als Schlussläufer konnte Sören Lösch (TU Chemnitz) mit einem fulminanten Lauf einige Plätze gut machen und stellte wieder einmal seine aktuelle Topform unter Beweis.
In der Damenstaffel machten die Schweiz und Schweden das Rennen, wobei sich am Ende Lilian Forsgren für Schweden durchsetze. Esther Doetsch (Uni Münster) konnte lange mit den führenden Teams mithalten, wechselte dann aufgrund eines Fehlers jedoch zwei Minuten hinter den führenden Staffeln. Myrea Schröter (Tu Dresden) konnte im stark besetzten Feld den zehnten Platz halten, zeigte sich jedoch nicht ganz zufrieden mit ihrer Leistung. Als dritte Läuferin ging Anna Reinhardt (Uni Erfurt) ins Rennen, die wie so viele im Anfangsbereich einen größeren Fehler machte. Im Zielsprint unterlag sie knapp den Schlussläuferinnen aus Großbritannien und Polen.
Delegationsleiter und adh-DC Nikolaus Risch zeigte sich zufrieden mit der Leistung des deutschen Teams.
