„Es ist ein unglaubliches Gefühl, hier Gold zu gewinnen, weil ich damit selbst nicht gerechnet habe. Das Teilnehmerfeld war einfach bärenstark“, resümierte Peter Liebers (Beuth HS Berlin) nach dem Wettbewerb. Der 26-Jährige lag nach dem Kurzprogramm zum Auftakt der Universiade noch auf einem vierten Rang hinter dem Japaner Takahiko Kozuka und dem Russen Artur Gachinski.
Als zweites in der letzten Gruppe startete er heute nun in die Kür. Der Berliner Student zeigte dabei vor allem im zweiten Teil seiner Kür eine starke Leistung. Liebers startete zwar mit zwei kleineren Fehlern, trumpfte dann aber immer stärker auf und sicherte sich so letztendlich den Universiade-Erfolg.
Anfänglich gelang ihm nur ein drei- statt eines vierfachen Toe-Loop, danach griff er beim dreifach Axel aufs Eis und schaffte so nur einen einfachen Sprung in der Kombination. Die zweite Hälfte lief für den Sechsten der Europameisterschaft dafür umso besser. Die Entscheidung, die Schwierigkeit in diesem Teil noch einmal zu erhöhen, zahlte sich aus. Mit der besten Leistung seiner Saison schaffte Peter Liebers so mit 223.74 Punkten den Sprung nach ganz oben. Daran konnte auch weder der asiatische Vize-Weltmeister Takahiko Kozuka (217.70 Punkte) noch der Russe Gachinski (216.59 Punkte), der Vize-Europameister von Stockholm, etwas ändern.
