08.06.2017 | Kategorie: Wettkampf , adh-Open , Sportklettern

Galaktisches Ballet an der Wand – oder die Rückkehr der adh-Open im Bouldern

Am 7. Juni fand nach 2-jähriger Pause die adh-Open im Bouldern an der Universität Leipzig statt. Favoritin Annika Pidde sicherte sich den Titel bei den Damen. Bei den Herren blieb es bis zum Schluss spannend.

Die besten Boulderinnen und Boulderer deutscher Hochschulen trafen sich am vergangenen Mittwoch, um in der Boulderhalle Kosmos in Leipzig die Siegerin und den Sieger bei der adh-Open Bouldern zu ermitteln. Insgesamt starteten 17 Damen und 35 Herren, darunter auch die 13-platzierte der Deutschen Meisterschaft im Bouldern Annika Pidde von der TU Darmstadt.

In der 4-stündigen Qualifikation galt es 12 Boulder ab einer Schwierigkeit FB 5c zu bewältigen. Von kleinleistigen Balancebouldern bis hin zu überhängenden Dynamos forderte das Schrauberteam um Manuel Wiegel das gesamte Bewegungsrepertoire der Sportlerinnen und Sportler ab. Die jeweils sechs besten Damen und Herren qualifizierten sich für das Finale, in dem vier weitere zum Teil extrem schwierige Routen gebouldert wurden.

Unter den Augen vieler Zuschauer sicherte sich Benedikt Jenuwein (TU München) den Sieg vor Frederik Laininger (DSHS Köln) und Noah Gräf (Uni Frankfurt/Main). Bei den Damen wurde Annika Pidde (TU Darmstadt) ihrer Favoritenrolle gerecht und gewann vor Johanna Quirmbach (HS Worms) und Julia Rödiger (Uni Leipzig).

Alle Ergebnisse der adh-Open Bouldern - die wie alle adh-Wettkampfformate vom adh-Gesundheitspartner Die Techniker unterstützt wird - sind hier abrufbar.