Aufgaben der EAS

Die jährliche Konferenz dient dazu, den Austausch zu Best Practice Modellen auf Europäischer Ebene zu fördern, gemeinsame politische Lobbyarbeit zu leisten, voneinander zu lernen und Kontakte zu anderen Europäischen Institutionen aufzubauen. Wichtigste Partner der EAS sind dabei die EU Sportkommission, das Europäische Olympische Komitee und natürlich Vereinigungen der Sportsysteme wie ENGSO, ENAS, EUSA und FISU.
Entwicklung
Die EAS vereint inzwischen 60 Institutionen aus 24 Ländern in Europa unter ihrem Dach und ist damit eines der am schnellsten gewachsenen Netzwerke im Europäischen Sport. Deutschland ist durch den adh, die BITS Iserlohn und den Hochschulsport Hamburg in der EAS vertreten.
Inhalt der Konferenz
Bei der Konferenz in Lissabon (09. bis 12.09.2010) präsentierten die Gastgeber von der Universität Lissabon gemeinsam mit Vertretern des Nationalen Olympischen Komitees und der Sportverbände die umfangreichen Maßnahmen zur Verankerung der „dualen Karriere“ in Portugal. Grundlegend ist dabei die Verankerung der Förderungsmaßnahmen für Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in einem extra geschaffenen „Sportgesetz“. Der zuständige Staatssekretär Laurentino Dias ließ es sich nicht nehmen umfangreich darzustellen, welche strukturellen und infrastrukturellen Maßnahmen Portugal zur Förderung des Spitzensports eingeleitet hat.
Präsentationen
Darüber hinaus gab es zahlreiche Projektpräsentationen zu Best Practice Beispielen aus den Mitgliedsnationen, die von den Konferenzteilnehmenden intensiv diskutiert und hinterfragt wurden. Von besonderer Bedeutung waren zwangsläufig die Präsentationen von Bart Ooijen (NEL) und Michael Trinker (AUT). Bart Ooijen stellte die aktuellen Überlegungen der EU Sportkommission zur „dualen Karriere“ dar und forderte ein koordiniertes Handeln der beteiligten Institutionen ein. Michael Trinker vom Europäischen Olympischen Komitee stellte den aktuellen Stand des EU geförderten Projektes Athletes2Business (A2B) dar. In diesem EU geförderten Projekt geht es darum die relevanten Parameter zum Thema „duale Karriere“ durch intensive Auseinandersetzung mit den beteiligten Interessensgruppen im Spitzensport zur erfassen und daraus Handlungsoptionen für Initiativen der EU Kommission abzuleiten. Die EAS ist Projektpartner beim „A2B“ und in die Untersuchungen intensiv eingebunden. Als Vertretung von Bildungseinrichtungen mit Spitzensportfördernden Strukturen kommt ihr hierbei besondere Bedeutung zu.
Gremienwahl
Für die EAS standen in diesem Jahr Gremienwahlen an. Aus deutscher Sicht gab es dabei eine Staffelübergabe. Denn Ebba Koglin trat von ihrem Amt im Exekutiv Komitee zurück, da sie durch ihre neue Stelle als adh-Jugend- und Bildungsreferentin andere Arbeitsschwerpunkte behandelt. Nachgerückt als deutscher Vertreter im ExCom ist Jörg Förster, seit 2003 im Hochschulsport Hamburg zuständig für Spitzensportförderung. Bis 2013 wird er nun gemeinsam mit den anderen Mitgliedern versuchen, das Netzwerk auszuweiten und die enge Zusammenarbeit mit den Europäischen Institutionen des Sports zu intensivieren.
Die neuen Gremienmitglieder der EAS:
Chairman:
Bengt Nybelius (Darlana Universität / SWE)
Secretary General:
Guy Taylor (TASS / GBR)
Executive Committee Members:
Prof. Dr. Laura Capranica (Foro Italico / ITA)
Jörg Förster (Hochschulsport Hamburg / GER)
Rene Haatjes (ROC Aventus / NEL)
Dr. Tibor Koszla (Semmelweis Universität / UNG)
Veronique Leseur (INSEP / FRA)
Executive Committee Substitutes:
Ilvis Abelhains (Universität Lettland / LAT)
Markus Kalmaris (Turku Sport Akademie / FIN)
Moja Doupona (Topic University of Ljubliana / SLO)
Danduole Satkunskiene (Lithuanian Academy of Physical Education / LTH)
