Mit dem DOSB-Wissenschaftspreis zeichnet der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) herausragende sportwissenschaftliche Qualifikationsarbeiten aus. Damit setzt der DOSB die Tradition des Carl-Diem-Wettbewerbs fort, den der Deutsche Sportbund seit 1953 durchgeführt hat.
Als Wettbewerbsbeitrag können sportwissenschaftliche Arbeiten in deutscher oder englischer Sprache eingereicht werden, die seit 2010 an einer deutschen Universität als Promotions- oder Habilitationsleistung angenommen wurden. Wer die deutsche Staatsbürgerschaft besitzt, kann auch eine vergleichbare Arbeit einreichen, die an einer Universität außerhalb Deutschlands als Qualifikationsleistung anerkannt wurde.
Der Beitrag kann eine Einzelarbeit (Dissertation, Habilitationsschrift) oder ein Cumulus thematisch zusammenhängender Arbeiten nach den Bedingungen der jeweiligen Universität sein. Im zweiten Fall gehört zum Cumulus auch eine Synopse, in der die Einzelarbeiten in ihrem Zusammenhang dargestellt und in den Stand der Forschung eingeordnet werden.
Entscheidende Kriterien für die Beurteilung der eingereichten Arbeiten sind ihre wissenschaftliche Qualität, ihre Originalität und ihre Aktualität.
Der DOSB möchte mit seinem Wissenschaftspreis insbesondere Arbeiten anregen, die Fragen der Sportorganisationen, vor allem der Vereine, thematisieren. Eine herausragende wissenschaftliche Arbeit in diesem Bereich kann durch einen Sonderpreis gewürdigt werden. Dabei ist der DOSB-Wissenschaftspreis mit einem Preisgeld von bis zu 12.000 Euro verbunden.
Des weiteren unterstützt der DOSB bei Bedarf die Veröffentlichung der mit dem ersten Preis ausgezeichneten Arbeit. Alle Preisträgerinnen und Preisträger erhalten außerdem die Möglichkeit, eine Kurzfassung ihrer Arbeit in der Zeitschrift „Sportwissenschaft“ vorzustellen.
Dem Wettbewerbsbeitrag sind folgende Angaben beizufügen:
- Name, Anschrift, kurzgefasster Lebenslauf und wissenschaftlicher Werdegang der Verfasserin oder des Verfassers;
- eine Kopie des Zeugnisses oder der Urkunde zum Abschluss des Qualifikationsverfahrens, in dem der Beitrag eingereicht wurde;
- eine Erklärung, dass die Bewerbung den Bedingungen der Ausschreibung gerecht wird und die Ausschreibungsbedingungen anerkannt werden;
- eine Erklärung, ob und ggf. wo und in welcher Fassung die Arbeit bereits Gegenstand eines Wettbewerbs war oder ist.
Wettbewerbsbeiträge sind in vierfacher Ausfertigung zu senden an den
Deutschen Olympischen Sportbund, Geschäftsbereich Sportentwicklung
z. Hd. Herrn Christian Siegel
Otto-Fleck-Schneise 12
60528 Frankfurt am Main
zusätzlich als Datei an siegel@dosb.de.
Einsendeschluss ist der 31. Juli 2012.
Weitere Informationen finden Sie unter DOSB
