Als amtierender Titelverteidiger spielte sich die WG Münster vor heimischer Kulisse wieder an die Spitze des Universitätsbasketballs. Mit einem klaren 83:65 setzte sich das Team um Christoph Schneider klar im Finale gegen die Basketballer aus Dresden durch. „Nachdem wir das erste Viertel super gespielt haben, holte uns dann der Fluch der frühen Führung ein“, beschreibt Schneider den Spielverlauf. Bis auf 9 Punkte konnte sich das Team der TU Dresden herankämpfen, bevor vor allem Jan König mit einer überragender Trefferquote die Münsteraner wieder deutlich in Führung brachte. „Das war heute eine super Teamleistung, in der jeder in die Mannschaft gefunden hat. Wir haben die Stärken der Dresdener gut ausgeschaltet.“
Dass die WG Münster ihren Titel so deutlich verteidigen würde, damit rechnete der Trainer im Vorfeld allerdings nicht: „Wir hatten keine gute Vorbereitung und viele Verletzungsprobleme.“ Und auch als der Finalgegner Dresden hieß, den man bereits in der Gruppenphase mit 51:42 geschlagen hatte, blieb Schneider zurückhaltend: „Das Ergebnis aus der Vorrunde ist bedeutungslos. Es war das letzte Spiel des Tages, in dem viele Reservespieler zum Einsatz kamen. Dresden ist taktisch gut, diszipliniert und mit hochklassigen Spielern besetzt, es war ein super schweres Spiel.“ Im kleinen Finale der Herren musste die WG Köln verletzungsbedingt zurückziehen und wurde Vierter hinter der WG München.
Im Finale der Frauen siegten ebenfalls die Titelverteidigerinnen. Die Uni Marburg holte mit einem souveränen 71:56-Sieg gegen die WG Heidelberg die goldenen Siegernadeln. Den dritten Platz erreichte die WG Göttingen.
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