An der neu gebauten K2-Kletterwand schaffte es im Finale nur ein einziger Sportkletterer – Fedir Samoilov aus der Ukraine – die Spitze zu erreichen. Bei den Damen kam Mei Kotake aus Japan der Spitze am nächsten und sicherte sich so den Sieg. Die Finalroute war schwer und komplex geschraubt und machte es den Athletinnen und Athleten nicht einfach. Ruben Firnenburg gab jedoch alles, kletterte so hoch wie möglich und schaffte mit einer guten Leistung den dritten Platz in der Kategorie Lead. Da er jedoch in allen drei Kategorien an den Start ging, landete er auch in der Gesamtwertung auf einem sehr guten vierten Rang. Neben Lead wurden hier zwei weitere Kategorien gewertet, welche Firnenburg mit einem achten (Bouldern) und einem 24. Platz (Speed) gegen einige spezialisierte Athleten abschloss. Hier verpasste er nur um wenige Punkte (umgerechnet eine zehntel Sekunde im Speed Klettern) das Podium.
Der zweite deutsche Starter, Alexander Averdunk (TU München), hatte in der Lead-Kategorie noch mit den sehr schweren Bedingungen und der Hitze in der Halle zu kämpfen. Trotzdem kann er mit den Plätzen 18 (Lead), 20 (Speed) und sieben (Bouldern) mehr als zufrieden sein. Auch er war einer der Athleten, die nicht auf eine Disziplin spezialisiert sind, sondern breit aufgestellt in der Combined Wertung starteten. Nach Abschluss der Wettkämpfe kamen die Athletinnen und Athleten der 24 teilnehmenden Nationen noch zu einem gemeinsamen BBQ zusammen und kamen so auch in den informellen Austausch.
„Uns gab der Wettkampf die einzigartige Möglichkeit mit Athleten, die sich wie wir auch in der Dualen Karriere befinden und eine akademische Ausbildung anstreben, in Kontakt zu treten und auf höchstem Niveau in freundlicher Atmosphäre die Studierenden-Weltmeisterschaft zu bestreiten,“ zog Firnenburg am Ende der viertägigen Studierenden-Weltmeisterschaft eine positive Bilanz. Alle Ergebnisse und Platzierungen der WUC Sportklettern finden sich auf der offiziellen Seite der WUC.
