Zum Abschluss der zehntägigen Veranstaltung im spanischen Granada haben die Veranstalter noch einmal eine landestypische Abschiedsfeier konzipiert. Wie schon bei der Eröffnungsfeier präsentierten die Südeuropäer ihre musikalische und tänzerische Kultur. Nach dem Erlöschen der Universiade-Flamme und der feierlichen Übergabe der Fahne des Hochschulsport-Weltverbands (FISU) spielte zunächst eine spanische Folkloregruppe Musik des Landes. Das Lied der Stadt „Granada“ durfte dabei natürlich nicht fehlen. Im Anschluss gab es spanischen Tanz und ruhigere Töne eines spanischen Gitarrenspielers.
Ein Paukenschlag war dann der Auftritt des kommenden Gastgebers. Mit einer Mischung aus kasachischer Kultur und modernen Elementen legte das Austragungsland der kommenden Weltspiele der Studierenden eine starke Darbietung hin. Im kasachischen Almaty findet die Winter-Universiade 2017 statt.
Aus deutscher Sicht ging damit gestern die diesjährige Winter-Universiade äußerst positiv zu Ende. Mit acht Mal Edelmetall bei lediglich 20 Aktiven erzielte das deutsche Team eine Rekordbilanz. Der bisherige Medaillen-Bestwert lag bei sieben Podest-Plätzen aus dem Jahr 2011.
Leider keine Chance zur Verbesserung hatte mehr Paula Albrecht (HS München). Ihr Wettbewerb im Ski Cross wurde gestern wetterbedingt abgesagt. Vereisende Skibrillen und schlechte Sicht ließen keinen Durchgang zu. So kam die geborene Thüringerin auf Rang sieben – ihren Qualifikationsrang. „Schade, dass wir nicht fahren konnten. Das zieht sich irgendwie durch die gesamte Saison durch. Ich hätte gerne noch einmal angegriffen, weil nach vorne sicher noch was möglich gewesen wäre“, bilanziert Albrecht. Dennoch wird auch sie die Universiade in guter Erinnerung halten – nicht nur wegen der gelungenen Abschlussfeier.
