23.02.2018 | Kategorie: Universiade , Sommer , Gerätturnen

70 Jahre – 70 Köpfe: Charlie Held

Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband feiert 2018 sein 70jähriges Bestehen. Aus diesem Grund möchten wir über das ganze Jahr verteilt auf unserer Homepage Personen vorstellen, die sich um den Verband verdient gemacht haben. Zum Ende der Woche: Carl-Otto "Charlie" Held, ehemaliger Aktivensprecher, Obmann, Sportreferent und Disziplinchef Kunstturnen im adh.

Was verbindest du mit dem adh?

Mit fast 25 Jahren Mitarbeit im adh – insbesondere zu seinen „wilden“ politischen Zeiten der 70er Jahre – kann ich nur sagen, dass mir die Gestaltung des hochschulischen Wettkampfwesens im Kunstturnen für die Studentinnen und Studenten ganz viel für meine spätere Laufbahn gegeben hat.

Während die internationalen Aktivitäten für die damaligen B-Kader (B-Nationalmannschaften) mehr und mehr eingestellt wurden, konnte ich über die regelmäßigen "Studentenländerkämpfe" (Frankreich, Niederlande, Ungarn, Brasilien etc.) und 8Universiaden diesen Athletinnen und Athleten eine Wett-kampfbühne bieten, an die sie noch bis heute beste Erinnerungen haben.

Anfang der 80er Jahre konnte ich unter dem Hut des Turnens die DHM Trampolinturnen etablieren, die sich sehr schnell großartig entwickelte, ehe sie dann ab 1982 als eigenständige Sportart im adh eingerichtet wurde. Des Weiteren hatte ich 1990 die Chance, bei der Zusammenführung von adh und Zentralem Hochschulsport der DDR (Sektion Turnen) mit zu gestalten und den Wettkampftyp des adh-Pokals im Kunstturnen zu etablieren.

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ich über die vielfältigen Verknüpfungen über den adh ganz wichtige und hilfreiche Kontakte zu anderen Institutionen im deutschen Sport (DSB/DOSB, DTB, LSB, DOG, GTZ, etc.) aufbauen bzw. erweitern und für meinen weiteren Berufsweg nutzen konnte.

Darüber hinaus sind natürlich bei den zahllosen Wettkampf-, Lehrgangs- u. Tagungsmaßnahmen unvergessliche Eindrücke und dauerhafte Freundschaften entstanden, die bis heute nachwirken.