Partnerhochschule des Spitzensports

Ein immenser zeitlicher Aufwand ist erforderlich, um sportliche Höchstleistungen erbringen zu können. Leistungssport wird zudem in einem Lebensabschnitt betrieben, in dem die Grundlagen für eine spätere berufliche Karriere gelegt werden. Unverkennbar treten bei der Kombination von Studium und Spitzensport Schwierigkeiten auf, die aus den umfassenden akademischen beziehungsweise sportlichen Anforderungen resultieren.

Um den studentischen Kaderathletinnen und -athleten den Spagat zwischen Studium und Spitzensport zu erleichtern, initiierte der adh 1999 mit verschiedenen Partnern das Projekt "Partnerhochschule des Spitzensports". Im Rahmen dieser Kooperationsvereinbarungen wird für derzeit circa 1.200 studierende Spitzensportlerinnen und Spitzensportler an 119 adh-Mitgliedshochschulen ein Verbundsystem zum Ausgleich spezifischer Nachteile bereitgestellt. Die Kooperationspartner, in der Regel der adh, Hochschulen, Olympiastützpunkte, der DOSB und Studierendenwerke ermöglichen den Studierenden, dass sie ihre akademische Ausbildung trotz der hohen zeitlichen Belastungen des Spitzensports erfolgreich absolvieren können.

Eine Übersicht über die "Partnerhochschulen des Spitzensports" und deren konkrete Leistungen sowie Ansprechpersonen finden Sie hier. Weitere Informationen zum Thema können Sie den Dokumenten im Downloadbereich entnehmen.

Aktuelle Studien und Publikationen

It's a match: Studium und Spitzensport

Spitzensport und Studium – passt das zusammen? Die Broschüre „It’s a Match – Studium und Spitzensport“, die der März-Ausgabe von ZEIT Campus beiliegt, zeigt, wie studierende Athlet*innen den Spagat zwischen Hörsaal und internationalem Wettkampfsport meistern und welche Unterstützung das Netzwerk der Partnerhochschulen des Spitzensports bietet.

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Recap: Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games (2025)

Die adh-Dokumentation zeigt, welche nachhaltigen Impulse die Rhine-Ruhr 2025 FISU World University Games für den deutschen Hochschulsport gesetzt haben. Anhand vielfältiger Einblicke in das Team Studi wird deutlich, wie die Duale Karriere aus Studium und Spitzensport in der Praxis funktioniert – und warum die FISU Games für viele Talente ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu internationalen Erfolgen und einer starken beruflichen Zukunft sind.

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Untersuchung zur Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport (2025)

Die „Wissenschaftliche Untersuchung zur Vereinbarkeit von Studium und Spitzensport“ von Dr. Barbara Halberschmidt, Laura van de Loo und Prof. Dr. Bernd Strauß (Uni Münster) liefert fundierte Einblicke in den Alltag studierender Athlet*innen und zeigt, welche Rahmenbedingungen den Spagat zwischen Hörsaal und internationalem Wettkampf erleichtern – und wo weiterhin Handlungsbedarf besteht.

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Studierende Spitzensportler*innen bei den Olympischen Winterspielen 2026

Im Nachgang der Olympischen Winterspiele 2026 in Mailand und Cortina d’Ampezzo 2026 legt Prof. Dr. André Schneider (Steinberg Institut) in Kooperation mit dem adh eine umfassende Analyse zur Struktur und zum Erfolg der deutschen Olympiamannschaft vor. Die Studie macht deutlich: Die Duale Karriere als Verbindung von Studium und Spitzensport ist im Wintersport fest etabliert und gewinnt weiter an Bedeutung.

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Studierende Spitzensportler*innen bei den Olympischen Sommerspielen 2024

Zu den Olympischen Sommerspielen 2024 in Paris legen Prof. Dr. André Schneider und Larissa Schilde (Steinberg Institut) in Kooperation mit dem adh eine umfassende Studie vor. Sie analysiert die Struktur und den Erfolg der deutschen Olympiamannschaft mit besonderem Fokus auf die akademische Laufbahn der Aktiven und zeigt, dass Studium und Spitzensport in Deutschland eine immer engere Verbindung eingehen. 

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