Sommer-Universiade 2011: Schwimmen

Beim Freiwasserwettbewerb bewiesen die deutschen Starterinnen Antje Mahn (5. Platz/ UNI Würzburg) und Nadine Reichert (2. Platz/ UNI Mainz) sowie der einzige deutsche Starter Christian Reichert (5. Platz/ HfOV Wiesbaden) ihre internationale Klasse und hätten bei günstigerem Rennverlauf neben der Silbermedaille von Nadine Reichert eventuell noch eine zweite Medaille davontragen können.

Bei den Beckenwettbewerben waren die Teilnehmerfelder quantitativ wie bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen besetzt. Bei den Endläufen in Shenzhen waren zu 25% bis 75% Starterinnen und Starter, die bei der WM in Shanghai mindestens das Halbfinale erreicht hatten. Dabei war zu beobachten, dass die Schmetterling- und Rückenwettbewerbe stärker besetzt waren als die Brust- und Freistilkonkurrenzen. Die Nationen, die mit einer großen Anzahl an WM-Teilnehmerinnen und -Teilnehmern zur Universiade angereist sind, haben dort auch zahlreiche Medaillen erzielt. Insgesamt hatten die Schwimmwettkämpfe ein gutes EM-Niveau. Die deutschen Studierenden, die über die Erbringung der Nominierungskriterien zur Universiade gekommen sind, haben alle gute Endlaufplatzierungen (Top Acht) erreicht. Hier sind vor allem Jan-Philipp Glania (Uni Frankfurt/ Main), Philip Heintz (Uni Heidelberg) und Johannes Neumann (HfPV Wiesbaden) zu nennen. Die übrigen drei Starter, die zur Ergänzung der Staffeln ohne Erfüllung der Nominierungskriterien nominiert wurden, erreichten nur in den Staffelwettbewerben Finalplatzierungen.

Team Schwimmen: Athleten

Morten Ahme, HAW Hamburg

Sibylle Dalacker, PH Heidelberg

Jan-Philip Glania, UNI Frankfurt/Main

Lucien Haßdenteufel, UNI des Saarlandes

Philip Heintz, UNI Heidelberg

Jan Konopka, UNI Duisburg-Essen

Antje Mahn, UNI Würzburg

Johannes Neumann, HfPV Wiesbaden

Christian Reichert, HfPV Wiesbaden

Nadine Reichert, UNI Mainz

Team Schwimmen: Betreuer

Martin Grabowski, Trainer

Dr. Wilhelm Wirtz, Disziplinchef