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EUC Handball

Im vergangenen Jahr qualifizierten sich neben der Damenmannschaft auch erstmals die Erlanger Männer als Deutsche Meister für die Hochschul-Europameisterschaften, die dieses Jahr in Ljubljana/Slovenien ausgetragen wurden.

Mit dem komfortablen Reisebus startete die Erlanger Abordnung am Sonntagabend, um in den frühen Morgenstunden in Slovenien anzukommen. Bereits vor der Hauptstadt wurde der Bus an einem Rastplatz von den beiden Attachés in Empfang genommen und durch das Gewirr der Straßen zum Hotel geleitet.

Untergebracht waren beide Mannschaften im Hotel Park, das sich in ein Hotel und eine Jugendherberge unterteilt. Mit den Erlangern im Hotel waren unter anderem die Polinnen, die Türkischen Delegationen, Holländer, Portugiesen, Russen, Franzosen und weitere. Nach Bezug der Zimmer gab es noch ein kurzes Briefing für die Heads of Delegation und dann war Bettruhe angesagt, da schon am nächsten Tag die ersten Spiele anstanden.

Bei den Frauen waren in diesem Jahr 7 Mannschaften gemeldet, ein Umstand, der sich nur so bewältigen ließ, dass das Feld in zwei Gruppen geteilt wurde. Ärgerlicherweise erwischten die Erlanger Damen die 3er-Gruppe und hatten in der Gruppenphase nun ein Spiel weniger. Allerdings reichte ein Sieg gegen Frankreich zum Einzug ins Halbfinale, da die zweiten Gruppengegner, die amtierenden Europameister aus Polen wohl beide Spiele recht sicher gewinnen würden.

Die Männer kämpften in einer Sechserkonkurrenz bereits mit dem ersten Spiel um ihre spätere Platzierung, da der Gruppenerste direkt ins Finale einzog, Gruppenzweiter Spiel um Platz 3, usw. Mit Mannschaften wie Russland, Frankreich oder der Heimmannschaft aus Slovenien hatte man aber eindeutig die undankbarere Gruppe erwischt. Dennoch konnte man im ersten Spiel auf internationalem Boden direkt die türkische Mannschaft klar besiegen und Selbstvertrauen schöpfen.

Die Damen sahen sich am Tag nach ihrem Sieg über Frankreich den starken Polinnen gegenüber. Unglücklicherweise berührte Kerstin Wohlbold in der 14. Minute ihre Gegenspielerin beim Gegenstoß von hinten worauf diese das Gleichgewicht verlor – die Schiedsrichter zückten direkt die rote Karte. Das Team um Trainer Elmar Ehrich bäumte sich vorbildlich auf und hielt das Spiel trotz des Ausfalls seiner Spielmacherin lange knapp, am Ende setzten sich die routinierten Polinnen aber mit 5 Toren durch.

Die Männer hatten bei ihrem Spiel gegen Frankreich weniger zu ernten und kamen mit 22:42 unter die Räder. Angestachelt waren die Franzosen durch ihr Vortags-Unentschieden, bei dem ihnen slovenische Schiedsrichter gegen das slovenische Team mit einigen unglücklichen Pfiffen den Sieg „gestohlen“ hatten.

Bei den Damen war die Vorrunde bereits beendet und man konnte sich dem kulturellen Teil der Reise zuwenden, Ljubljana erkunden und die deutschen Männer anfeuern. Einziger Wehrmutstropfen war, dass Kerstin Wohlbold nach EUC-Regularien für das Halbfinale gegen Slovenien gesperrt sein würde.

Die Männer steuerten am Mittwoch einem glanzlosen Pflichtsieg gegen Zypern entgegen. Die nächstjährigen Gastgeber zählen seit der ersten EUC zu Stammgästen, konnten aber noch nie ein Spiel gewinnen, was sich am vorletzten Spieltag gegen die Türkei aber ändern sollte. Die Mannschaft um Jan Kästner und Dani Stumpf erledigte die Aufgabe mit 28:20.

Der Donnerstag war für alle Mannschaften spielfrei, und so wurde auf der abendlichen Players Party gefeiert, was Beine und Kehle hergaben. Gerade auch hier konnte das Erlanger Team, zusammen mit den Männern der Sporthochschule Köln ordentlich einen aufzaubern und das Bild „der Deutschen“, das einige osteuropäische Studenten immer noch in den Köpfen haben widerlegen. Der Abend endete am frühen Vormittag mit sich in den Armen liegenden Deutschen, Russen, Polinnen und Portugiesen. Tom Kersten ließ es sich nicht nehmen, den 2,20m großen Jevgeni persönlich mit Kuss zu verabschieden und so begann eine Freundschaft, die bis zum Finaltag Bestand haben sollte.

Vom Club ging es nahezu ohne Umwege zum Busterminal. Teammanager Matze Gieck hatte einen Ausflug nach Plet geplant und die Männermannschaft nahm geschlossen (mit einem Ausfall), unterstützt von einigen Damenspielerinnen teil. Kapitän Bracher voran stürzte man sich nach zwei Stunden Badespaß dann in drei Rafts auf die Soca und von einer 7m hohen Brücke. Teambuilding in einer Unimannschaft, die FAU macht es möglich. Nach der zweistündigen Tour ausgiebiges Schlemmen und Rückfahrt nach Ljubljana mit den Raftinguides. Der Guide der Damen hatte zwei Kleinbusse organisiert und die Damen fuhren ans Meer.

Freitag hatten die Damen weiterhin spielfrei, die Männer unterlagen den übermächtigen Russen 27:38. Der deutsch-russischen Freundschaft tat das aber keinen Abbruch, Jevgeni und Konsorten wurden abends bereits wieder auf den deutschen Zimmern gesichtet.

Am Samstag durften auch die Damen wieder Handball spielen. Bis zum 7:7 sah es nach einem spannenden Match aus, doch in einer Schrecksekunde blieb Torfrau Eva Bauer nach einem Zusammenprall mit der slowenischen Außenspielerin liegen. Spätere Diagnose: Kreuzbandriss. Ohne abgestammte Torfrau und ohne Aufbauspielerin stellten sich die Sloweninnen nach und nach besser auf die Erlanger ein und siegten am Ende eindrucksvoll mit 35:11. Auch die Männer spielten zeitgleich gegen Slowenien. Für die Gastgeber ging es noch um den dritten Platz und auch Coach Bracher hatte nach dem Spiel trotz des klaren 23:31 an einigen Entscheidungen des abermals slowenischen Gespanns, gerade in der Anfangsphase, etwas auszusetzen.

Sonntag ging es dann für die Damen um Bronze gegen eine sehr aggressive und schnelle türkische Mannschaft. Von Anfang an merkte man den Spielerinnen ihre Konzentration an und konnte sich schnell ein Polster erspielen. Allerdings waren die Türkinnen dank ihrer Moral in keiner Phase zu unterschätzen und so wurden einige kleine Nachlässigkeiten auch umgehend bestraft, so dass es zum Ende hin noch einmal richtig knapp wurde. Doch auch die Erlanger Mädels zeigten dass sie Kämpfen können und wahrten den knappen 1-Tore-Vorsprung über die Schlussphase. Nach Rot gegen die türkische Aufbauspielerin und dem verletzungsbedingten Ausscheiden der türkischen Abwehrchefin konnte der eigene Vorsprung doch wieder etwas ausgebaut werden und mit 34:29 war der dritte Platz geschafft.

Die Männer bekamen es im Spiel um Platz 7 mit unseren Nachbarn aus Polen zu tun. Die Polen hatten zuvor das zweite deutsche Männerteam aus Köln noch geschlagen, doch das motivierte Erlanger Team siegte am Ende knapp aber verdient mit 28:27.

Für die FAU spielten:

Damen:

 

Eva Bauer                  (HC Erlangen)

Franziska Beck          (1. FCN Handball)

Angrit Gründl              (HC Erlangen)

Melanie Gugel (Tuspo Heroldsberg)

Nora Klietz                  (TS Herzogenaurach)

Christina Köckritz       (TS Herzogenaurach)

Franziska Köckritz     (TS Herzogenaurach)

Lena Mergner             (HC Erlangen)

Ania Rösler                 (HC Leipzig)

Elisabeth Sumperl      (HC Erlangen)

Jule Weißenborn        (SV Lokomotive Sachsenobst Pirna)

Kerstin Wohlbold        (HSG Blomberg-Lippe)

Barbara Zielke            (HG Zirndorf)

Kathrin Zielke              (HG Zirndorf)

 

 

Herren:

Max v. Borstel             (ASV Auerbach)

Benjamin Funke         (MTV Stadeln)

Matthias Gieck            (VfB Forchheim)

Peter John                  (TSV Winkelhaid)

Jan Kästner                (HSC Coburg 2000)

Thomas Kersten        (HC Erlangen)

Benjamin Krämer       (VfB Forchheim)

Martin Obermüller      (HC Erlangen)

Sebastian Piller          (TB Roding)

Matthias Schmidt       (HC Erlangen)

Matthias Schnödt       (ASV Auerbach)

Daniel Stumpf            (HC Erlangen)

Michael Waitz             (HC Sulzbach)

Ansprechpartner

Thorsten Hütsch

Tel.: 06071-208622

Fax: 06071-207578

huetsch(at)adh.de

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