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Ein Blick in die Geschichte

Der Zeit voraus
Der Allgemeine Deutsche Hochschulsportverband wurde zunächst als Arbeitsgemeinschaft deutscher Sportreferenten (ADH) noch vor der Konstituierung der Bundesrepublik am 02. April 1948 in Bayrischzell gegründet. In den Nachkriegsjahren gelang es dem adh als erstem deutschen Sportverband, wieder Anschluß an den internationalen Sportverkehr zu finden. Bereits im Herbst 1949 starteten deutsche Studierende bei der ersten Sommersportwoche des Internationalen Hochschulsportverbandes, Fédération Internationale du Sport Universitaire (FISU) in Meran. Groß war dementsprechend das Interesse der deutschen Medien. Unter den 77 Teilnehmenden der adh-Delegation befanden sich 14 Journalisten. 1951 wurde der adh Mitglied der FISU. Die deutsche Vorreiterfunktion des adh im internationalen Sportverkehr setzte sich 1953 fort. Der adh veranstaltete in Dortmund die "III. Internationale Sommer-Hochschulsportwoche" der FISU. Es war die erste internationale Spitzensportveranstaltung in der Bundesrepublik Deutschland nach dem Krieg.

Entwicklung zum "Betriebssport für alle"
Die Arbeit des adh konzentrierte sich in den fünfziger und sechziger Jahren zunächst auf die Organisation des nationalen und internationalen Wettkampfsportes. Im Zuge der 68er Studentenbewegung und der Diskussion über Sinn und Zweck des Sports erfolgte jedoch im adh eine verstärkte Hinwendung zum Breitensport. Aus dem ursprünglichen Studentensport wurde eine besondere Form des Betriebssports für alle an den Hochschulen vertretenen Personengruppen. 

Professionalisierung des Hochschulsports
Gleichzeitig setzte sich der adh in der Folgezeit erfolgreich für eine Professionalisierung durch hauptamtliche Sportfachkräfte und für eine gesetzliche Verankerung des Hochschulsports ein. 1976 wurde der Hochschulsport als Förderungsaufgabe der Hochschulen im Hochschulrahmengesetz festgeschrieben, nun ist er in den Landes- sowie den entsprechenden Hochschulgesetzen verankert. 2009 erklärte der Deutsche Bundestag den Hochschulsport als unverzichtbaren Bestandteil der deutschen Sport- und Hochschullandschaft. Über ein Viertel der Hochschulangehörigen nutzt heutzutage das facettenreiche Sportangebot. Hauptmotive für die Teilnahme am Hochschulsport sind für die "Entscheidungsträger von morgen" laut Umfrage: Fitness, Geselligkeit und Kommunikation. In den Gremien des adh nehmen Delegierte der Studierenden und der hauptamtlichen Hochschulsport-Einrichtungen gleichberechtigt die Interessen ihrer Hochschulen wahr. Diese paritätische Mitbestimmung findet sich auch in der Besetzung des adh-Vorstandes wieder.

Ansprechpartner

adh-Geschäftsstelle

Tel.: 06071-208610

Fax: 06071-207578

adh(at)adh.de

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