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11.08.2010 | Kategorie: Rudern , WUC , 2010

WUC Rudern: Deutsche Delegation in den Startlöchern

Vom 13. bis 18. August 2010 findet in Szeged (Ungarn) die 11. WUC Rudern statt. Das deutsche Team ist mit 17 Aktiven und sechs Offiziellen vertreten und will im Kampf um die Medaillen mitmischen.

In der zweitgrößten Stadt Ungarns werden 334 Aktive aus 29 Nationen erwartet, die im National Olympic Kayak-Canoe Centre (Matyér) in zahlreichen Bootsklassen um die studentischen Weltmeistertitel rudern werden. Die Anlage, die bereits 1981 eröffnet wurde, war in der Vergangenheit schon oft Schauplatz für internationale Wettkämpfe im Kajak- und Kanurennsport sowie im Rudern, darunter auch bei zahlreichen Welt- und Europameisterschaften.

Das deutsche Team ist guter Dinge und hofft, in Szeged eine erfolgreiche WUC zu absolvieren. Die Zusammenarbeit mit dem Deutschen Ruderverband sowie dem Bundestrainer im Vorfeld lief sehr gut, sodass eine starke Mannschaft aufgestellt werden konnte. Für Disziplinchef Uwe März ist es sogar die stärkste Mannschaft, die der adh im Rudern je entsandt hat. In acht Booten werden die Athletinnen und Athleten antreten und versuchen, um Edelmetall zu fahren. Die Mindestzielvorgabe ist der Finaleinzug aller Boote. Wünschenswert, aber auch realisierbar, sind allerdings mindestens vier Medaillen. Das Niveau des Teilnahmefeldes war in den vergangenen Jahren sehr hoch, schickten viele Nationen doch Olympiateilnehmende und A-Nationalmannschaften an den Start. Inwieweit sich diese Entwicklung auch in diesem Jahr fortsetzt, wird sich zeigen.

Zunächst stehen die Anreise der Delegationen am Mittwoch und die ersten Trainings sowie die Eröffnungszeremonie am Donnerstag an, bevor die Ruderinnen und Ruderer am Freitag in die Wettkämpfe starten.

 

Die deutschen Boote im Überblick

Frauen

Vierer ohne Steuerfrau:

  • Silke Andrea Müller (Leibnitz Uni Hannover)
  • Anna-Carina  Korge (HU Berlin)
  • Hannelore-Adele Trafnik (University of Washington)
  • Josefine Wartenberg (Ruhr-Uni Bochum)

Leichtgewichts-Doppelzweier:

  • Claudia Mack (Uni Kiel)
  • Lena Müller (Uni Augsburg)

 

Männer

Doppelzweier:

  • Johannes Tobias Reiner (EUV Frankfurt Oder)
  • Andre Sieber (TU Dresden)

Einer:

  • Karsten Brodowski (TFH Berlin)

Leichtgewichts-Doppelzweier:

  • Felix Övermann (Polizeiakademie Niedersachsen)
  • Jonas Schützeberg (HU Berlin)

Zweier ohne Steuermann:

  • Ole Rückbrodt (Uni Hamburg)
  • Daniel Makowski (TU Hamburg-Harburg)

Vierer ohne Steuermann:

  • Fokke Beckmann (Uni Hamburg)
  • Ivan Saric (VFH Wiesbaden)
  • Maximilian Bandel (FH Dortmund)
  • Felix Otto (Ruhr-Uni Bochum)

Leider mussten Stephanie Wagner von der VFH Wiesbaden und Christian Hochbruck von der Uni des Saarlandes ihre Teilnahme im Leichtgewichts-Einer aufgrund von Verletzungen kurzfristig absagen.

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