27.05.2014 | Kategorie: Studis , 2014 , Tagung , TopNews

Voll im Trend: Sportreferate-Seminar in Kaiserslautern

Am vergangenen Wochenende trafen sich 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmer zum Sportreferate-Seminar in Kaiserslautern, um sich über das Thema „Trendsport im Hochschulsport“ zu informieren und auszutauschen sowie einige Trendsportarten selbst auszuprobieren.

Nach der Ankunft fand zunächst die sehr herzliche Begrüßung durch den Leiter des Uni-Sports der TU Kaiserslautern, Thomas Woll, und seine Mitarbeiterinnen Daniela Franck, ehemaliges Mitglied des Sportreferateausschusses sowie Carolin Müller, die für die Organisation des Seminars verantwortlich war, statt. Anschließend übernahm Dr. Arne Göring, der den thematischen Einstieg in das Wochenende gab. In einer kurzen Vorstellungsrunde, bei der alle Teilnehmenden auch ihr Sportverhalten charakterisieren sollten, stellte sich heraus, dass die Gruppe recht repräsentativ für die Ansprüche, die Studierende heute an das Sporttreiben haben, war. Die zeitliche und räumliche Flexibilität, der Spaß in der Gruppe und das persönliche Wohlbefinden sind nur einige Aspekte, die für Studierende beim Sport wichtig sind und die sich auch im Trendsport wiederfinden. In einem anschließenden Vortrag beleuchtete Göring die Charakteristika von Trendsportarten, das Sportverhalten von Studierenden und wagte gemeinsam mit den Teilnehmenden einen Ausblick, wie Sportorganisationen und damit auch der Hochschulsport sich zukünftig verändern müssen, um den Herausforderungen gerecht zu werden. Beim abschließenden Abendessen mit regem Austausch zum Thema ließen die Sportreferentinnen und Sportreferenten in der Kaiserslauterner Altstadt den Abend ausklingen.

Crossboccia

Der Samstagmorgen begann mit einer Gruppenarbeit mehr oder weniger sportlich bei einer Partie Crossboccia. Die Fragestellung, mit der sich die Teilnehmenden hierbei beschäftigten, war, ob es sich beim Crossboccia um Trendsport oder doch eher eine Freizeitaktivität handelt, sowie ob und wie es sich in das eigene Hochschulsportprogramm integrieren lässt.

Speedminton®

Anschließend referierte der Vorsitzende des Deutschen Speed Badminton Verbands und Vertreter des adh-Verbundkaufpartners Speedminton®, Daniel Gossen über seinen Sport. Er erklärte zunächst, wie sich die Sportart Speed Badminton entwickelt hat, wie und wo man es spielt. Danach bekamen die Teilnehmenden in einer zweistündigen Praxiseinheit intensiv Gelegenheit die Sportart persönlich auszuprobieren. Es gab eine Übungseinheit zunächst ohne und dann mit Schläger, wie sie sich auch im Hochschulsport wiederfinden könnte. Nach einer kurzen Mittagspause wurde dies in einer gemeinsamen Diskussionsrunde aufgearbeitet.

Sexualisierte Gewalt im (Hochschul-)Sport

Am Nachmittag griff Kirsten Stegemann, adh-Vorstandsmitglied für Chancengleichheit und Personalentwicklung, in einem Impulsreferat des Thema sexualisierte Gewalt im (Hochschul-)Sport auf und diskutierte mit den Teilnehmenden Strategien zur Prävention und Intervention sowie der Sensibilisierung von Übungsleitenden und Studierenden. Des Weiteren wurden die Teilnehmenden auf den neusten Stand des adh-Strukturprozesses gebracht und mit einem Kurzvortrag in das adh-Forum eingeführt. Der Samstagabend klang schließlich bei sonnigem Wetter mit „chill & grill“ auf dem Beachvolleyballfeld des Unisports gemütlich aus.

Headis

Am abschließenden Sonntag wurde dann mit Headis ein in Kaiserslautern geborener Trendsport vorgestellt. Der Erfinder der Sportart, René Wegner, referierte zunächst über die Entstehung und die Entwicklung von Headis sowie das aktuelle, soziale Projekt Headição, für das Wegener mit seinem Team im Mai 2014 nach Brasilien reiste, um dort Waisenhäuser und andere soziale Einrichtungen zu besuchen und vor Ort Headis-Platten zu bauen. Beeindruckt von der beachtlichen Weiterentwicklung der Sportart seit ihrer Entstehung 2006 und dem Engagement von Rene und seinem Team durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Sport selbst im Einzel, Doppel und als Rundlauf ausprobieren.

Im abschließenden Feedback stellte sich heraus, dass es für alle Teilnehmenden ein gelungenes Wochenende mit einem guten Verhältnis zwischen theoretischen und praktischen Einheiten war. Zudem wurde für die Studierenden viel Freiraum zum Austausch und zur Diskussion geschaffen. Der Sportreferateausschuss bedankt sich bei allen, die an diesem Wochenende teilgenommen haben, sowie dem Unisport Kaiserslautern für hervorragende Rahmenbedingungen, die Organisation und hofft, dass die neuen Erfahrungen und Erkenntnisse auch in eigenem Hochschulsport eingebracht werden können.

Text: Ina Jahreis (TiHo Hannover)

Hier gibt es Fotos zum Seminar.