Die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft vor dem Abflug nach Russland

Vier Aktive fahren zur WUC Boxen 2018

Vom 02. bis 07. September 2018 findet im russischen Elista die WUC Boxen statt. Trainer Erdinc Arslan und Disziplinchef Markus Regele reisen mit vier Nachwuchsathletinnen und -athleten zu der standesgemäß hochkarätig besetzten Veranstaltung.

 

Markus Regele, adh-Disziplinchef Boxen, räumt allen deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmern grundsätzlich Chancen auf eine vordere Platzierung ein: „Wir haben mit allen Aktiven Medaillenchancen. Max Degenhardt (Uni Kiel) hat bisher wenig internationale Erfahrung, daher ist er eher Außenseiter. Sein Punch ist allerdings sehr gut, da ist immer alles möglich.“ Das grundsätzliche Niveau schätzt Regele als sehr hoch ein. Vor allem aus Russland und den osteuropäischen Ländern werden internationale Spitzenboxerinnen und Spitzenboxer erwartet. „In diesem Jahr gibt es keinen internationalen Höhepunkt außer der WUC, das wird sich sicherlich auf die Qualität des Teilnahmefeldes auswirken,“ prognostiziert Regele. Mit Magomed Schachidov (TU München) geht der aktuelle Deutsche Hochschulmeister an den Start. Er ist momentan in seiner Gewichtsklasse (-69 Kg) die Nummer eins in Deutschland und hat auch international schon etliche Spitzenboxer geschlagen.

Younes Zarraa (Technische Hochschule Köln) ist sowohl national als auch international erfahren. Seit 2015 sammelt er regelmäßig vordere Platzierungen und wurde mehrfach als „Bester Techniker des Turniers“ ausgezeichnet. „Ich setze mir die Messlatte stets hoch, mein Ziel ist also ganz klar, eine Medaille bei der WUC zu holen. Ich freue mich aber vor allen Dingen auf die Erfahrung und über die Chance, bei einer Studierenden-Weltmeisterschaft dabei sein zu dürfen.“ Auch Ramona Graeff (Uni Düsseldorf) kann schon einige internationale Erfolge vorweisen und wurde bei der DHM in diesem Jahr deutsche Hochschulmeisterin in ihrer Gewichtsklasse. Sie ist auch deswegen eine interessante Person, da sie schon mit 16 Jahren Abitur machte und jetzt mit 20 schon fast ihr erstes Studium abgeschlossen hat. Beide haben bei einer guten Auslosung auch realistische Chancen auf eine vordere Platzierung. 

In den letzten Jahren konnte Deutschland noch keine Medaillen bei Studierenden-Weltmeisterschaften vorweisen. 2016 landete der einzige deutsche Starter auf einem guten fünften Platz. In diesem Jahr haben sich sowohl die Aktiven als auch Disziplinchef Regele mehr vorgenommen und möchten mit der ersten Medaille für die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft von der WUC Boxen heimkehren.