VFH Wiesbaden wird Partnerhochschule des Spitzensports

VFH Wiesbaden wird Partnerhochschule des Spitzensports

08.12.2010 | Kategorie: Projekte , PdSp , Facebook RSS , TopNews

VFH Wiesbaden wird Partnerhochschule des Spitzensports

Am 06. Dezember 2010 machte die VFH Wiesbaden mit der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags einen großen Schritt in Richtung Spitzensportförderung.

Seit 2005 studieren an der Verwaltungsfachhochschule in Wiesbaden (VFH) Spitzensportlerinnen und Spitzensportler in speziell eingerichteten Sportfördergruppen am Fachbereich Polizei. Ziel ist die Verbindung von sportlichem Erfolg auf höchstem Niveau mit dem gleichzeitigen Erwerb einer beruflichen Perspektive als Polizeibeamtin oder -beamter in der hessischen Polizei.

Die erfolgreiche Arbeit dieses bundesweit anerkannten hessischen Spitzensportfördermodells wurde im vergangenen Jahr mit der Auszeichnung „Hochschule des Spitzensports“ durch den DOSB belohnt.
Am Montag wurde ein weiterer großer Schritt getan – mit der Unterzeichnung eines Kooperationsvertrags zwischen der VFH, dem adh und dem Landessportbund Hessen. Damit wurde der Wille bekräftigt, Entwicklungsmöglichkeiten für die hochschulische Spitzensportförderung zu bieten – auch über den Bereich der Sportfördergruppen der hessischen Polizei hinaus.
„Die Sportfördergruppen am Fachbereich Polizei haben sich bewährt und finden bundesweit große und - noch wichtiger - positive Beachtung“, erläuterte Rektor Peter Schmidt am Montag während der Veranstaltung. „Die Unterzeichnung des Kooperationsvertrags ist der konsequente nächste Schritt zur Weiterentwicklung des beschriebenen Sportfördermodells. Der Kooperationsvertrag soll ein Signal an andere Hochschulen, das Land, die Kommunen und Verbände, die Stadt Wiesbaden und auch die Sportlerinnen und Sportler sowie natürlich unsere Kooperationspartner sein“, sagte Schmidt. „Wir sind offen für gemeinsame Projekte und Aktivitäten, sowohl im sportfachlichen als auch im sportorganisatorischen Bereich. Gerne bringen wir uns in weitere Prozesse und Überlegungen für die Spitzensportförderung in Hessen und im Hochschulbereich ein.“

„Es ist wichtig, dass der Chef sich persönlich kümmert“, betonte der Präsident des Landessportbundes Hessen e.V., Dr. Rolf Müller. Kleinen und größeren Sorgen der Spitzensportlerinnen und Spitzensportler müsste mit dem notwendigen Ernst begegnet werden um das Studium wie auch die sportliche Karriere zum Erfolg zu führen. Das Engagement der Hochschulleitung an der VFH sei vorbildlich.

Auf eine weitere Besonderheit verwies der Vertreter des adh, Roland Joachim. „Die VFH ist die erste Hochschule, die mit dem Prädikat „Hochschule des Spitzensports“ ausgezeichnet wurde und zugleich der adh-Kooperation beitritt. Wir sind stolz, gemeinsam diesen Weg zu noch mehr Verzahnung zwischen Sport und Karriere gehen zu können“, so Roland Joachim. Der „größte Dank“ ging jedoch an die studierenden Spitzensportlerinnen und Spitzensportler, von denen sich am Montag gleich mehrere eingefunden hatten, um der Unterzeichnung des Kooperationsvertrags beizuwohnen. „Es ist klasse, was Sie leisten“, lobte Roland Joachim und verwies auf „Arbeitszeiten“ von mehr als 60 Stunden pro Woche, um den Spagat zwischen Sport und Studium erfolgreich zu bewältigen.