Foto: Bernd Lüdke

Uni Tübingen ist Hochschule des Jahres 2011

Im Rahmen der Vollversammlung des adh verlieh der adh-Vorstand der Universität Tübingen die Auszeichnung Hochschule des Jahres 2011.

Damit würdigte er die hervorragende Einbindung des Hochschulsports in das universitäre Leben und die Organisationsstrukturen der Hochschule und der Stadt sowie die besondere Zusammenarbeit mit dem Bundesverband. Den Preis nahm Prof. Dr. Ansgar Thiel, Direktor des Instituts für Sportwissenschaft, im Namen der Universität Tübingen entgegen.

„Das Tübinger Hochschulsportprogramm ist nicht nur innovativ und breit gefächert, sondern entspricht auch höchsten Qualitätskriterien“, so Dr. Arne Göring, adh-Vorstand für Breitensport, Bildung und Wissenschaft, in seiner Laudatio. Dies zeigt sich nicht nur in einem bedarfsorientierten Sportangebot und umfassenden Serviceleistungen, sondern auch in der hohen Teilnahmezufriedenheit und in den konstant steigenden Teilnahmezahlen. Damit die Studierenden auch künftig im Sport einen Ausgleich zum Studium mit optimalen Rahmenbedingungen finden, werden die Sportstättenkapazitäten regelmäßig erweitert und modernisiert. Außerdem trägt der Tübinger Hochschulsport durch seine Präventions- und Gesundheitskurse für Studierende und Bedienstete nachhaltig zum Lebensraum „Gesunde Hochschule“ bei. Auch im Bildungsbereich engagiert sich der Hochschulsport: Er organisiert Seminare und Tagungen, wie zuletzt die adh-Perspektivtagung, und fördert die Weiterbildung seiner Mitarbeitenden. Dafür belegt er im adh-Bildungsranking kontinuierlich Spitzenplätze. Darüber hinaus haben Tübinger Studierende die Möglichkeit, Schlüsselqualifikationen im Hochschulsport zu erwerben. „Mit seinem ECTS-akkreditierten Hochschulsportangebot nimmt der Hochschulsport eine Vorreiterrolle für eine wünschenswerte bundesweite Entwicklung ein“, erläuterte Göring. Ebenso hob er die Leistungen im Bereich des Wettkampf- und Leistungssports hervor, denn der Hochschulsport richtet in Zusammenarbeit mit der Sportwissenschaft regelmäßig nationale Wettkampfsportveranstaltungen auf höchstem Niveau aus. Außerdem vertreten Tübinger Studierende ihre Hochschule bei nationalen und internationalen Wettkämpfen seit Jahren erfolgreich. Dies zeigt sich unter anderem darin, dass die Universität Tübingen im adh-Wettkampfranking 2010 als beste Hochschule ohne Zugehörigkeit zu einer Wettkampfgemeinschaft abgeschnitten hat. „Neben diesem großen lokalen Engagement gestaltet der Hochschulsport Tübingen auch die Verbandsarbeit und damit die regionale, bundesweite und internationale Entwicklung des Hochschulsports seit vielen Jahren aktiv mit“, betonte Göring. „Die sport- und bildungspolitische Arbeit und das große Engagement der Mitarbeitenden des Hochschulsports Tübingen für die Studierenden und die Bediensteten sowie für den deutschen Hochschulsport sind beispielhaft und verdienen höchste Anerkennung“, so Göring.

Prof. Dr. Ansgar Thiel freute sich über die Auszeichnung: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hochschulsports haben in den letzten Jahren mit aller Kraft daran gearbeitet, den Hochschulsport zu modernisieren, an die heutigen Ansprüche von Studierenden und Mitarbeiter anzupassen und mit der universitären Lehre zu verzahnen. Hochschulsport soll bei uns nach wie vor dem Ausgleich für einseitige Belastungen durch das Studium dienen, die soziale Bindung an Tübingen fördern oder den sportlichen Wettkampf mit anderen Unis ermöglichen. Der Hochschulsport ist aber mittlerweile noch mehr, nämlich ein Feld der Lehre und der studentischen Forschung, was sowohl den Nutzern der Angebote als auch den in der Ausbildung befindlichen Studierenden zu Gute kommt. Dass diese Anstrengungen mit dieser Auszeichnung gewürdigt werden, darüber sind wir sehr glücklich.“

Ingrid Arzberger, Leiterin des Hochschulsports Tübingen, ergänzte: „Die Arbeit im Hochschulsport verlangt großes persönliches Engagement, innovative Ideen, neue Konzepte und sehr viel Zeit, um diese zu verwirklichen. In den letzten Jahren konnten wir die Infrastruktur verbessern und damit auch unser Angebot ausbauen. Beispielsweise ist es uns gelungen, neue Schwerpunkte in der Gesundheitsförderung zu setzen und die Zusammenarbeit mit der Sportwissenschaft zu intensivieren, was sich als äußerst Gewinn bringend für den Hochschulsport gezeigt hat. Leider wurden unsere Anstrengungen immer als selbstverständlich hingenommen. Umso mehr freut mich die Auszeichnung des adh. Ich bin sehr stolz, diese für den Hochschulsport der Universität Tübingen entgegennehmen zu dürfen.“