24.11.2005 | Kategorie: Archiv

TU Berlin: 66. Partnerhochschule des Spitzensports

Die Technische Universität Berlin unterzeichnete am 22. November 2005 gemeinsam mit dem Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband, dem Olympiastützpunkt Berlin und dem Studentenwerk Berlin die Kooperationsvereinbarung „Partnerhochschule des Spitzensports“.

Im Rahmen der adh-Feierstunde zur 100. Vollversammlung unterzeichneten am 22. November 2005 im Roten Rathaus Dr. Ulrike Gutheil, Kanzlerin der TU Berlin, Dr. Dietrich Gerber, Vorsitzender des Trägervereins des Olympiastützpunktes Berlin und Vizepräsident des Landessportbundes Berlin, Petra Mai-Hartung, Geschäftsführerin des Studentenwerks Berlin sowie der adh-Vorstandsvorsitzender Bernd Lange die inzwischen 66. Kooperationsvereinbarung. ((PdS_TU-Berlin.jpg;Zusammen mit der TU Berlin treten die Berliner Institutionen OSP Berlin, LSB Berlin und Studentenwerk Berlin dem adh-Projekt bei;)) An der TU Berlin studieren etliche Leistungssportlerinnen und -sportler, darunter auch zwei Goldmedaillengewinnerinnen der Olympischen Sommerspiele in Athen 2004. Die Kanutin und Studentin der Lebensmittelchemie Maike Nollen sowie die Hockeyspielerin und Studentin der des Bauingenieurwesens, Louisa Walter, waren u. a. bei der Vertragsunterzeichnung anwesend. Künftig werden sie und die weiteren Spitzensportlerinnen und -sportler der TU Berlin davon profitieren, an einer „Partnerhochschule des Spitzensports“ zu studieren. Ihnen wird durch die Vereinbarung die Koordination von Training und Wettkampf mit dem Studium erleichtert. Die TU Berlin wird im Rahmen ihrer rechtlichen Möglichkeiten unter anderem eine flexiblere Gestaltung der Studien- und Prüfungsleistungen, Unterstützung bei Praktika, eine persönliche Betreuung und individuelle Studienberatung anbieten. ((<PdS_TU-Berlin_Kanzlerin.jpg;Athletinnen und Athleten der TU wohnten wohnten der Vertragsunterzeichnung bei;)) Die Kanzlerin der TU Berlin, Dr. Ulrike Gutheil, die selbst aus dem Fechtsport kommt und verschiedenste Ämter im Bereich des Sports bekleidete, freute sich besonders, den Vertrag unterzeichnen zu können: „Ich bin selbst ein Kind des Sports. Als Kanzlerin der BTU Cottbus war es mir bereits möglich, das Vertragswerk zu ratifizieren. Ich freue mich, dass ich nun zum zweiten Mal die Gelegenheit dazu habe. Ich möchte auf diesem Weg jungen Menschen, insbesondere den Spitzensportlerinnen und -sportlern das zurückgeben können, was mir der Sport gegeben hat – Softskills, Teamfähigkeit, ethische Werte sowie alle Erfahrungen aus dem Ehrenamt.“ Die TU Berlin sieht sich als Förderer des Hochschul- und insbesondere des Leistungssports: „Wir haben den Ansporn, die Auszeichnung zur „Hochschule des Jahres“ auch nach Berlin zu holen.“, erklärte Gutheil im Anschluss an die Vertragsunterzeichnung. Adh-Vorstandsvorsitzender Bernd Lange bedankte sich abschließend für das Engagement der Vertragspartner und betonte in diesem Zusammenhang, wie wichtig es sei, an dieser Stelle gesellschaftliche und bildungspolitische Verantwortung zu übernehmen, so dass zwei schwierige Karrieren – Studium und Spitzensport – von Seiten der Studierenden in einem überschaubaren Zeitraum erfolgreich und nachhaltig bewältigt werden können. Die TU Berlin ist nach der FU Berlin, die bereits im Oktober 2002 dem Projekt beitrat, die zweite Berliner Hochschule, die die duale Karriere – Studium und Spitzensport – in besonderer Weise fördert.