Norbert Stein (Spitzensportbeauftragter DSHS Köln) und Fabian Hambüchen auf der adh-Vollversammlung

18.11.2013 | Kategorie: adh , 2013 , Wettkampf , PdSp

Treffen der Partnerhochschulen des Spitzensports

Wenn Partnerhochschule und Spitzensport Hand in Hand arbeiten, sind große Leistungen in Studium und Sport möglich. Das zeigt einmal mehr das Beispiel Fabian Hambüchen und die DSHS Köln. Beim Treffen der Partnerhochschulen des Spitzensports an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) wurde auch ein Blick auf die künftige Entwicklung geworfen.

„Man braucht dafür einfach eine Uni, die den Sport unterstützt“, stellte Fabian Hambüchen bei der Ehrung zum adh-Sportler heraus und hob den Anteil seiner Kölner Hochschule hervor. Damit auch in Zukunft Spitzenleistungen im Sport und im Studium möglich sind, berieten die anwesenden Vertreter der Partnerhochschulen des Spitzensports auf der adh-Vollversammlung über die Entwicklungsperspektiven des Labels im Gesamtverbund "Duale Karriere im Sport" in Deutschland.

Im Fokus der Bemühungen stand dabei, die gemeinsame Arbeit mit den betreffenden anderen Organisationen den Olympiastützpunkten, Spitzenfachverbänden, dem DOSB, den einzelnen Hochschulsporteinrichtungen sowie dem adh zu intensivieren und die jeweiligen Interessen zu berücksichtigen.

Im Plenum wurden zusammen die Zielstellungen und Entwicklungstendenzen in den Bereichen Hochschulzugang, Flexibilität im Studium, Finanzierung und gesellschaftliche Bedeutung beraten. Diese Überlegungen werden nun in den weiteren Prozess der adh-Arbeitsgruppe Spitzensport und Studium eingebracht. In dieser AG diskutieren Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedshochschulen gemeinsam mit dem Deutschen Olympischen Sportbund und den Olympiastützpunkten, über die künftige Aufstellung des Projekts Partnerhochschule des Spitzensports im Gesamtkontext Duale Karriere in Deutschland aussehen soll.

Gute Praxisbeispiele

Lob und Anerkennung für das Projekt gab es tags zuvor auch vom Rektor der RUB, Professor Elmar Weiler. Nicht zuletzt durch das Projekt „Partnerhochschule des Spitzensports“ konnte sich der Gastgeber der diesjährigen Vollversammlung in den letzten zwei Jahren über zahlreiche sportliche Erfolge, die seine Studierenden bei internationalen Wettbewerben erringen konnten, freuen. „Die fünf Gold- und eine Silbermdaillen bei den Olympischen Spielen in London waren sicherlich der Höhepunkt, doch auch bei studentischen Welt- und Europameisterschaften landen unsere Sportlerinnen und Sportler ganz vorne. Mitverantwortlich dafür ist auch ganz klar das Konzept der Partnerhochschule“, erklärt Ines Lenze, die Hochschulsportleiterin der RUB. Für alle Motivation genug, um an der Weiterentwicklung zu arbeiten.