01.10.2019 | Kategorie: 2019 , Bildung , Tandem

Tandem-Mentoring: Das Ende ist der Anfang für Neues

Mit der Abschlussveranstaltung der siebten Auflage des Tandem-Mentoring-Projekts sind die sieben Tandems der 2018-2019er Reihe vergangenes Wochenende erfolgreich über die Ziellinie gefahren.

Während sich die Mentees bereits am 26. September zu einem Workshop zum Thema Visuelle Kommunikation getroffen hatten, stießen die Mentorinnen und Mentoren nur einen Tag später zur zweitägigen Abschlussveranstaltung am 27. und 28. September 2019 in Frankenstein (Pfalz) dazu. Dort kamen die Projektteilnehmenden in der Villa Denis, dem Tagungshaus der TU Kaiserslautern, zusammen.

Am Donnerstag starteten die Mentees mit ihrem Workshop „Fit am Flip“. Im ersten Block lernten die Teilnehmerinnen grundlegende Basics zur Visualisierung und tasteten sich an ersten Zeichnungen heran. Sie erfuhren mehr über die Wirkung von Farbe, Layout, Flächenaufteilung und Proportionen. Am Nachmittag wurde das Gelernte dann direkt für die Erstellung eines eigenen Visionboards angewendet. 

Auf den Visionboards visualisierten die Mentees in Form von Bildern und Zeichnungen ihre Träume, Wünsche und Ziele für ihre Zukunft. Heraus kamen kreative individuelle Plakate, die den Mentees als Inspirations- und Motivationsquelle für Ihren weiteren Weg dienen werden. 

Am Freitag reisten die Mentoren und Mentorinnen zu den abschließenden Coachinggesprächen mit Trainerin Inken Behrens an. Ziel der Gespräche war es, die gemeinsame Tandemfahrt mit den erarbeiteten Ideen und Zielen zu reflektieren und zu evaluieren, wie es weiter geht. Parallel dazu nutzten die Tandems die Zeit, um Ihre gemeinsame Abschlusspräsentation vorzubereiten.  

Nachmittags startete dann das Kochduell mit Holger Jacobs aus Kaiserslautern. Aufgeteilt in zwei Teams machten sich die Gruppen an den Herd. Mit viel Motivation und Spaß zauberten beide Teams ein beeindruckendes Drei-Gänge-Menü, welches am Abend im wunderschönen Ambiente der Villa Denis eingenommen wurde. Hier zeigte sich einmal mehr, zu welchen Ergebnissen gutes Teamwork in der Lage ist.

Der Samstag begann mit einem Impulsvortrag zum Thema „Frauen und Führung“. Inken Behrens gab einen guten Einblick, was das Thema Führung heute im Allgemeinen und speziell für Frauen bedeutet. Hierbei zeigte sie sehr eindrucksvoll den aktuellen Status Quo von Frauen in Führungspositionen in verschiedenen Branchen und natürlich im Kontext Hochschule sowie Sport auf. Zum Abschluss ging Behrens auf die Frage ein, was Frauen brauchen, um erfolgreich Führungspositionen zu begleiten und welche Strategien angewandt werden können, um den Gender Gap im Sinne des Diversity-Gedankens zu überwinden.

Zum Abschluss fanden die einzelnen Tandempräsentationen im Plenum statt. Die Tandems gaben Auskunft, mit welchen Zielen sie in das Programm gestartet waren, wie sie ihre Mentoring-Treffen gestaltet und was sie innerhalb des Jahres erreicht haben. Außerdem gaben sie Auskunft darüber, wie beide Seiten auch nach dem Jahr noch im Austausch bleiben wollen und wie sich die Mentees Ihre Zukunft vorstellen.

„Insgesamt war das Tandem Mentoring Projekt 2018/2019 für alle Beteiligten eine spannende, positive und aufschlussreiche Fahrt, die auch über das Projekt hinaus noch weiter geht. Ein großes Dankeschön geht an das Projektteam, welches das Projekt zu jeder Zeit perfekt organisiert und durchgeführt hat. Auch bei der Auswahl der Tandems hatte das Projektteam den richtigen Riecher“, sagte Valerie Lorbeer, Mentee des Jahrgangs 2018-2019.