Sonne, Wind und spannende Wettfahrten bei der adh-Trophy Segeln

Für 29 Teams aus ganz Deutschland gab es am 03. und 04. Oktober 2015 spannende Wettfahrten um den Titel der dritten adh-Trophy Segeln. Zum ersten Mal gingen am Starnberger See bei München zwei Klassen - Boote mit und ohne Spinnaker - an den Start und kämpften bei unterschiedlichsten Wetterbedingungen um die Trophy. Den Sieg holten sich die Teams der RWTH Aachen sowie der TU München.

Starnberger See bei München. Nach der Ankunft aller Seglerinnen und Segler fand am Freitag zunächst ein sonniges Einsegeln mit drei bis vier Windstärken statt. Das erste Rennen segelten vollständig alle 14 Jollen mit Spinnaker am Samstagvormittag. Im Anschluss daran warteten bei Traumwetter und bis zu 20 Grad die 15 Teams ohne Spinnaker allerdings vergeblich auf Wind. Die restlichen Wettfahrten mussten somit verschoben werden. Der tollen Stimmung unter den Sportlerinnen und Sportlern tat dies jedoch keinen Abbruch. Die Teilnehmenden nutzten die entstandene Freizeit auf dem großzügigen Wassersportplatz zum Frisbee spielen und Slacklinen. 

Am Sonntag wurden die Teilnehmenden schließlich für das lange Warten belohnt. Um neun Uhr ging es bereits mit der ersten Wettfahrt bei Böen bis zu sechs Windstärken los. Die Wetterbedingungen forderten den Teilnehmenden zum Teil alles Können ab. Dennoch konnten die Wettfahrten wie geplant durchgeführt werden und alle Teams kamen wohlbehalten im Ziel an. 

Nach drei spannenden Wettfahrten in jeder Klasse fuhren die Teams der TU München punktgleich mit jeweils acht Gesamtpunkten den ersten und zweiten Platz der Piraten-Klasse ohne Spinnaker ein. Aufgrund der größeren Anzahl an gewonnenen Wettfahrten ging der Sieg an die Münchner Seglerinnen Antonia Schätz und Sophie Gerhardt, während Tobias Sälzer und Anna Marten den zweiten Platz belegen. Dritte wurden Severin Bärlocher und Frederik Burmester aus Hamburg mit 12 Gesamtpunkten. In der neu aufgelegten Klasse mit Spinnaker fuhren Martin Lakshmanan und Hanna Wolff im Boot der RWTH Aachen einen souveränen Sieg ein. Mit zwei ersten und einem zweiten Platz in den drei Wettfahrten setzten sie sich deutlich von ihrer Konkurrenz ab. Auf Platz Zwei landete das Segler-Duo der Uni Duisburg-Essen, bestehend aus Anne Hengstermann und Lennart Luttkus, vor dem drittplatzierten Team der FU Berlin mit Clemens Edler und Frank Graef. Die Teams freuen sich bereits darauf, ihre Titel im nächsten Jahr in Berlin zu verteidigen.