01.12.2008 | Kategorie: Archiv

Schwimmkonzepte für Triathlon-, Anfänger- und Wettkampfgruppen

Am 29. November 2008 fanden sich 14 Übungsleitende aus ganz Deutschland in Hannover ein, um den aktuellen Stand der Trainingsmethoden für verschiedene Leistungsgruppen im Bereich Schwimmen zu diskutieren und sich über die Herauforderungen des Unterrichtens im Hochschulsport auszutauschen.

((<2008_Schwimmkonzepte_1.jpg)) Der Referent, Uwe Rosner, Sportpädagoge und B-Trainer Schwimmen, eröffnete das Seminar „Schwimmkonzepte für Triathlon-, Anfänger- und Wettkampfgruppen' mit einem Zitat von Alexander Popov: „Du musst Teil des Wassers sein. Du musst es mit Deiner Haut erfühlen. Du musst einfach fühlen, wie das Wasser dir einen Durchgang eröffnet.' Auf diesem Bewegungsphilosophischen Ansatz aufbauend erläuterte er anschaulich die für die Teilnehmenden teilweise völlig neuen Schwimmkonzepte. Immer wieder erstaunlich ist die Diskrepanz zwischen Forschung und Praxis. In der Sportwissenschaft wurde z.B. das Vortex - Antriebsmodell schon vor mehr als 10 Jahren publiziert, 'am Beckenrand' (in der Trainingsumsetzung) finden die Konzequenzen daraus erst seit kurzem Berücksichtigung. Die Kernelemente- und Bewegungen des Schwimmens wurden praxisnah im Wasser durch eine Übungsreihe neu erfahren: „Wie fühlt es sich an, wenn man nicht schwimmen kann' war für einige Schwimmerinnen und Schwimmer, die selbst teilweise aus dem Leistungssport kamen, eine herausfordernde Aufgabe, die anschließend systematisch aufgearbeitet und der Transfer für den Unterricht sichergestellt wurde. Das Seminar hat einen wertvollen Beitrag geleistet den Übungsleitenden neue Lehrwege aufzuzeigen und wie sie in den oft sehr heterogenen Hochschulsportgruppen differenziert umzusetzen sind.