05.07.2016 | Kategorie: Reiten , WUC , 2016 , TopNews

Reiter verpassen Titelverteidigung

Mit einem klaren Ziel waren die Reiterinnen und Reiter der Studierenden-Nationalmannschaft zur diesjährigen Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) ins schwedische Flyinge angereist: Das Doppelgold der letzten WUC 2012 in Aachen sollte verteidigt werden. Am Ende war das beste Ergebnis aus deutscher Sicht ein vierter Platz von Daniela Graé (Uni Gießen) in der Dressur.

Sie wollten beim Kampf um die begehrten Medaillen ein Wörtchen mitreden, die Studierenden aus der Bundesrepublik. Das deutsche Trio Daniela Graé (Uni Gießen), Johanna Hüttich (Uni Marburg), Till Möller (Uni Göttingen) und Friederike Willmers (Uni Münster) mussten bei der Erfüllung ihrer Ambitionen jedoch anderen den Vortritt lassen. Vor allem die skandinavischen Reiter nutzten ihren Heimvorteil.

Das erfreulichste Ergebnis holte die Gießenerin Daniela Graé. Die Masterstudentin der Nutztierwissenschaften zeigte das meiste Feingefühl für die vom Ausrichter gestellten Pferde und kam so in der Dressur auf einen guten vierten Platz. Das Finale gewann die Dänin Katja Berg vor dem Iren Ian Cassels. Den letzten Podestplatz sicherte sich Koki Nakamura aus Japan. Die zwei weiteren Deutschen Till Möller (Uni Göttingen) und Friederike Willmers (Uni Münster) kamen auf den 37. und 44. Platz.

Im Springreiten verpassten die deutschen Starterinnen und Starter einen Platz in den Top20. Willmers (Uni Münster), Graé (Uni Gießen) und Möller (Uni Göttingen) mussten sich mit den Rängen 22., 26. und 44. begnügen. Das Springen gewann die Finnin Tuuli Sopanen vor der Japanerin Ryoichi Okihiro und Clarissa Luke de Lyra (Honkong). In der Kombination reichte es für Graé mit Platz neun aber immer noch für eine Platzierung unter den besten zehn Reitern.

Den gleichen Gesamtrang erzielte die Deutsche Studierenden-Nationalmannschaft auch in der Teamwertung. Die adh-Delegation musste der schwedischen Mannschaft den Titel überlassen, die das irische Trio bezwang. Japan holte Bronze.