Netzwerk „Gesundheitsförderung im Hochschulsport“

32 Interessierte von 24 Hochschulen waren am 19. und 20. Januar 2012 nach Wuppertal gereist, um am Auftaktreffen des Netzwerks „Gesundheitsförderung im Hochschulsport“ teilzunehmen.

Begrüßt wurden die Teilnehmenden durch den adh-Vorstandsvorsitzenden Nico Sperle sowie durch den Kanzler der Bergischen Universität Wuppertal, Dr. Roland Kischkel. Beide unterstrichen den Stellenwert des Hochschulsports und wünschten der Veranstaltung gutes Gelingen.

Unter der inhaltlichen Leitung und Moderation von adh-Bildungsvorstand Dr. Arne Göring erhielt die zweitägige Veranstaltung einen äußerst interaktiven Charakter, der es den Teilnehmenden erlaubte, intensiv zum Thema Gesundheitsförderung an Hochschulen ins Gespräch zu kommen.

Um eine gemeinsame begrifflich-konzeptionelle Grundlage zu entwickeln, wurden im ersten Veranstaltungsteil zunächst verschiedene Gesundheitskonzepte vorgestellt, die anschließend gemeinsam mit den Anwesenden auf ihre Tauglichkeit für den Hochschulsport überprüft wurden. Dabei wurde deutlich, dass ein solcher Prozess nicht im Rahmen dieser Veranstaltung abzuschließen ist und es weiterer Diskussion bei künftigen Zusammenkünften bedarf.

Am zweiten Tag stand der Austausch der Teilnehmenden zu den bestehenden Konzepten der Gesundheitsförderung im Hochschulsport im Vordergrund. Der offene Austausch über innovative Ansätze und der umfassende Einblick, den die Kolleginnen und Kollegen aus den Hochschulsporteinrichtungen diesbezüglich gaben, machte einmal mehr die hohe Solidarität der Hochschulsporteinrichtungen untereinander deutlich. Darüber hinaus wurden das große Potenzial des Hochschulsports und die verschiedenen Facetten im Handlungsfeld Gesundheitsförderung sichtbar. Im Hinblick auf die intendierte Netzwerkbildung wurden außerdem Perspektiven der weiteren Zusammenarbeit eruiert, Schwerpunkte inhaltlicher Kooperationsthemen identifiziert und Formen der Kooperation angedacht, die im Juli 2012 beim nächsten geplanten Netzwerktreffen in Potsdam thematisiert werden sollen.

Dank der hervorragenden Leitung durch Arne Göring und der perfekten organisatorischen Vorbereitung durch das Team der Bergischen Universität Wuppertal geriet das Treffen zu einer rundum gelungenen Veranstaltung, was sich im äußerst positiven Feedback der Teilnehmenden bei der abschließenden Reflexionsrunde widerspiegelte.