10.03.2009 | Kategorie: Vermischtes

Konjunkturprogramm gegen Sanierungsstau

Bund und Länder wollen durch ein kommunales Investitionsprogramm die Konjunktur unterstützen und dabei auch den Sanierungs- und Modernisierungsstau an Hochschulen abbauen.

Zu den Schwerpunkten des Investitionsbedarfs gehören auch Sportstätten. Eine Studie des Instituts für Urbanistik aus dem Jahr 2008 hat die Sportstätten in der Prioritätenliste des Investitionsbedarfs noch vor so wichtigen Bereichen wie Trinkwasser oder Krankenhäusern eingeordnet.

Der milliardenschwere Sanierungs- und Modernisierungsstau im Bereich der Sportstätten gefährdet zunehmend die Handlungs- und Leistungsfähigkeit der Sportvereine und entwickelt sich zunehmend zu einem Engpassfaktor der Sportentwicklung. Auch Hochschulsportstätten sollen durch das kommunale Konjunkturprogramm finanziert werden.

Der DOSB setzt sich derzeit für eine Weiterentwicklung des Zukunftsinvestitionsgesetz der Bund-Länder-Vereinbarungen ein:

  • Berücksichtigung von Sportstätten (einschließlich Schwimmbädern) sowie deren explizite Erwähnung in beiden Schwerpunkten "Bildungsinfrastruktur" (im Zusmamenhang mit Schul- und Hochschulsportstätten) sowie "Infrastruktur"
  • Berücksichtigung von kommunaleigenen wie von vereinseigenen Sportstätten
  • Berücksichtigung von finanzschwachen Kommunen, insbesondere solche in Haushaltssicherungslage, im Hinblick auf gleiche Teilhabe im Investitionsprogramm wie finanzstarke Kommunen

In Anbetracht der konkreten Umsetzung des Konjunkturpakets II in Richutng der Kommunen werden die Aktivitäten und Maßnahmen auf der Ebene der Bundesländer von hoher Bedeutung sein. Einzelheiten des Konjunkturprogramms zu Hochschulen sind dem angefügten PDF zu entnehmen.