23.03.2021 | Kategorie: 2021 , Gesundheit , Gesundheit

Kongress Armut und Gesundheit erstmals digital

Vom 16. bis 18. März 2021 fand der Kongress Armut und Gesundheit erstmalig im virtuellen Raum statt.

Der Kongress Armut und Gesundheit schafft seit 1995 ein kontinuierliches Problembewusstsein für gesundheitliche Ungleichheit in Deutschland. Einmal pro Jahr kommen Akteurinnen und Akteure aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Politik, Praxis und Selbsthilfe zusammen, um gesellschaftliche Strukturen zu analysieren und Veränderungspotenziale zu diskutieren. Aktuelle Forschungsergebnisse werden ebenso vorgestellt und vertieft wie neue Strategien, Lösungsansätze und Erfahrungen aus der Praxis.

Unter dem Motto "Aus der Krise zu Health in All Policies" diskutierten über 2.000 Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Praxis. Im Zentrum stand dieses Jahr die Corona-Pandemie und die hierdurch verstärkte soziale Benachteiligung.

Mit der Unterstützung zahlreicher inhaltlich Beteiligter wurde ein buntes Programm für die drei Kongresstage zusammengestellt. Auch die gemeinsame Initiative „Bewegt studieren – Studieren bewegt! 2.0“ des adh und der Techniker Krankenkasse (TK) beteiligte sich. Am zweiten Kongresstag wurden im Rahmen eines Learning Cafés zwei Projekte aus der ersten und zwei aus der zweiten Runde der Initiative vorgestellt, ehe im Anschluss ein intensiver Austausch folgte.

„Ich bin sehr froh, dass der adh die Initiative im Jahr 2017 gemeinsam mit der TK ins Leben gerufen hat. Nicht nur, aber vor allem auch in diesen heraufordernden Zeiten ist es wichtig, dass die Gesundheit Studierender in den Fokus gerückt wird. Die psychische Gesundheit und das Gesundheitsverhalten von Studierenden haben sich im letzten Jahr deutlich verschlechtert. Die Initiative 2.0 mit ihren über 50 deutschlandweiten Projekten leistet hier Abhilfe. Besonders positiv fällt auf, mit welch hoher Motivation und ausgeprägten Kreativität die Projektteams bei der Umsetzung der Maßnahmen vorgehen", berichtet Julia Berschick, studentisches Vorstandsmitglied des adh.

Am dritten Kongresstag warf das Team des Kaiserslauterner #Sport, Gesundheit, Digital Kongress einen (Rück-)Blick auf den Kongress und ging erneut auf die Chancen und Risiken der Digitalisierung in Sport und Gesundheit ein. Felicitas Horstmann, Projektleiterin Gesundheitsförderung und Öffentlichkeitsreferent Oliver Kraus berichteten für den adh zur Digitalisierung im Hochschulsport und hoben die Bedeutung der bewegungsorientierten Gesundheitsförderung, insbesondere in Pandemie-Zeiten, hervor.