Knappes Viertelfinal-Aus für Timo Rost bei der WUC Boxen

Der deutsche Einzelstarter Timo Rost (Uni Wuppertal) verlor bei der Studierenden-Weltmeisterschaft (WUC) Boxen denkbar knapp gegen Rakhat Marzhikpayev aus Kasachstan. Im Viertelfinale musste sich der Master-Student in Gesundheits- und Bewegungswissenschaft dem Juniorenweltmeister von 2013 mit 1:2 geschlagen geben.

Im thailändischen Chiang Mai startete der amtierende Deutsche Hochschulmeister mit einem souveränen Sieg in das Turnier. Rost bezwang den Slowenen Luke Mejac im traditionell stark besetzten Mittelgewicht. Die erste Runde zwischen den beiden Boxern gestaltete sich noch ausgeglichen, anschließend landete Rost sauberere Schläge als sein Kontrahent und zwang diesen somit zu einem Taktikwechsel. Das änderte jedoch nichts mehr an der Überlegenheit des deutschen Studenten, der mit 3:0 in die nächste Runde einzog.

Im Viertelfinale wartete nun Marzhikpayev, der etwas besser in den Kampf startete und die ersten Treffer erzielte. Rost versuchte den Kasachen auf Distanz zu halten und mit Konterattacken zum Erfolg zu kommen. Die Taktik ging zunächst auf, wobei Marzhikpayev dem wachsenden Druck standhielt. Letztlich gewann der kasachische Boxer mit 2:1 und erreichte das Halbfinale.

Den Titel des Studierenden-Weltmeisters im Mittelgewicht erlangte der Ukrainer Valerii Kharlamov, der im Finale dem Russen Artem Garashchuk keine Chance ließ und ihn 3:0 besiegte. Rost, erster deutscher Teilnehmer nach elf Jahren, hinterließ einen sehr starken Eindruck und verfehlte eine bessere Platzierung äußerst knapp.