Johannes Wasel gewinnt Silber

Erfolgreicher Universiade-Auftakt für die deutschen Kombinierer. Johannes Wasel (HS Furtwangen) hat beim Einzelwettbewerb die Silbermedaille gewonnen.

Bis in die Schlussrunde war es ein enger Zweikampf zwischen Johannes Wasel (HS Furtwangen) und Adam Cieslar, den der Pole am Ende für sich Entschied. So durfte sich der Deutsche nach zehn Kilometern über die Silbermedaille freuen. Dritter wurde der Japaner Aguri Shimizu. „Es war ein richtig hartes Rennen. Klar bin ich jetzt ein wenig enttäuscht, dass ich die Führung nicht verteidigen konnte, aber in zwei Stunden sieht das sicher schon ganz anders aus“, erklärt Wasel direkt nach dem Rennen.

Die Basis für den Erfolg (132,9 Punkte) legte der Student aus Furtwangen auf der Schanze von Predazzo. „Wir freuen uns alle riesig mit Johannes. Er hat ein tolles Springen gezeigt und auch im Laufen toll gekämpft. Das war ein wirklich toller Auftakt in diese Winter-Universiade“, gratuliert Langlauftrainer Hanno Fröhlich seinem Schützling. Auch Markus Sommerhalter (Uni Freiburg), der nach dem Springen auf Position vier lag, schaffte mit Platz neun den Sprung in die Top-Ten.

Für Biathlet Alexander Kiefer (HS Furtwangen) stand das Einzel über 20 Kilometer auf dem Programm. Nach vier Schießeinlagen landete der Deutsche mit fünf Schießfehlern und daraus resultierenden fünf Strafminuten im Ziel auf Platz 28. Gold ging an den Russen Sergei Kliachin, der mit einer beeindruckenden Leistung und mehr als 1:30 Minuten Vorsprung das Rennen gewann. Zweiter wurde Aleksandr Mingalev aus Russland. Bronze ging an Milanko Petrovic aus Serbien. „Mit der Laufleistung bin ich zufrieden, aber leider hat es im Stehendanschlag nicht geklappt“, kommentierte Kiefer seine Schießleistung.

Zufrieden konnten auch die deutschen Eisschnellläufer Felix Rijhnen (HfPV Wiesbaden) und Nico Dorsch (HTW Berlin) mit ihrer Leistung über die 5000 Meter sein. Die Zeiten von 6:50.92 beziehungsweise 6:52.85 Minuten reichten für einen Platz unter den besten 15. „Beide sind ein sehr konstantes Rennen gelaufen und haben in einem starken internationalen Feld überzeugt“, gab sich Eisschnelllauf-Trainer André Unterdörfl mit dem Ergebnis auf der Eisbahn von Baselga di Piné zufrieden.