Hauptstadt lädt zur adh-Trophy Segeln

Nach Kiel, Hamburg und München gastiert die adh-Trophy Segeln in diesem Jahr in Berlin. Die Humboldt Universität, die Freie Universität und die Technische Universität richten die Veranstaltung gemeinsam auf dem Zeuthener See aus. Die drei Hochschulen sind ein eingespieltes Team, denn in den letzten Jahren sorgten sie stets für einen reibungslosen Ablauf bei Deutschen Hochschulmeisterschaften. Nun freuen sich HU, FU und TU an diesem Wochenende die deutschlandweiten Hochschulsegelfans willkommen zu heißen.

„Das wird ein tolles Wochenende mit 20 Teams aus ganz Deutschland, die für spannende Regatten und eine bunte Stimmung sorgen werden“, freut sich Monique Lehmann, die für das Sportprogramm an der TU verantwortlich ist. Die Ausrichter sind gut vorbereitet: Die Uni-Jollen Flotte der HU Berlin sorgt mit kürzlich neu angeschafften Segeln für professionelle Bedingungen bei der adh-Trophy.

In den letzten Jahren schafften es Studierende aus der Hauptstadt immer weit nach vorne. 2014 gewannen mit Steuermann Moritz Klingenberg und Vorschoter Oliver Glardon zwei Sportler der TU Berlin den Wettkampf. Im letzten Jahr erreichte das Gespann um Clemens Edler und Frank Graef von der FU Berlin einen dritten Platz in der Klasse mit Spinnaker. Der Spinnaker, kurz Spi, ist ein großes, bauchig geschnittenes Vorsegel aus leichtem Tuch, das zur Vergrößerung der Segelfläche eingesetzt wird. In dieser Kategorie gewannen Martin Lakshmanan und Hanna Wolff von der RWTH Aachen vor Anne Hengstermann und Lennart Luttkus von der Uni Duisburg-Essen.

In der Klasse ohne Spinnaker war die TU München bei ihrem Heimspiel nicht zu besiegen: Den ersten Platz erreichte das Duo der Seglerinnen Antonia Schätz und Sophie Gerhardt. Punktgleich und nur aufgrund der geringeren Anzahl an gewonnenen Wettfahrten geschlagen, landete das Team um Tobias Sälzer und Anna Marten auf Rang zwei. Das Siegerpodest komplettierten Severin Bärlocher und Frederik Burmester von der Uni Hamburg.

Einen Heimvorteil oder einen klaren Favoriten sieht Lehmann auf dem idyllischen Gelände des Wassersportzentrums der HU nicht: „Es wird spannend, wer in diesem Jahr den Bootsbug zuerst über die Ziellinie manövrieren wird.“ Bereits am heutigen Donnerstag beginnt die Einstimmung auf den Wettkampf, am Freitag erhalten die Teams die Möglichkeit des Einsegelns, um sich mit den Bedingungen vor Ort vertraut zu machen. Samstag und Sonntag wird es schließlich ernst, wenn die Seglerinnen und Segler ihr Können unter Beweis stellen müssen, um den Sieger der diesjährigen adh-Trophy zu ermitteln.

Nationaler Partner aller adh-Wettkampfsport-Veranstaltungen ist die AOK. Dies schließt neben den Deutschen Hochschulmeisterschaften (DHM) und dem Deutschen Hochschulsportpokal (DHP) ebenso die Wettbewerbsformate adh-Open sowie adh-Trophy mit ein.